Billerbeck. Wolfgang Schulze, Pressesprecher des Vereins Pro Erdkabel Harzvorland, wendet sich gegen die Darstellung des Netzbetreibers TenneT, dass die Freileitung fünfmal billiger ist, als ein Erdkabel.
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Die genannten Zahlen beruhten auf längst überholten Zahlen. Schulze räumt ein, dass die Verlegung von Erdkabeln Mehrkosten verursacht. Allerdings ist aus seiner Sicht realistisch, dass das Erdkabel lediglich zwei bis zweieinhalb teurer ist. Der Pressesprecher macht weiter deutlich, dass sich sein Verein für die Verlegung von Gleichspannungs-Kabeln einsetzt.
Im Gegensatz zur Stromübertragung durch Wechselstrom sinke dabei der Stromverlust von 18 auf drei Prozent. „Jeder Stromkunde kann sich doch an den fünf Fingern abzählen, dass sich dies, gerade auch vor dem Hintergrund steigender Energiekosten, in kurzer Zeit rechnen wird“, sagte Schulze.
Er macht weiter deutlich, dass es TenneT versäumt habe, von der Raumordnungsbehörde untersuchen zu lassen, was die Verlegung des Erdkabels entlang der Autobahn 7 gekostet hätte, die ohnehin auf sechs Spuren erweitert werde. Schulze: „Dort hätte es keine Probleme mit Grundeigentümern gegeben, und Baustraßen wären gänzlich entfallen.“ Weitere Infos gibt es im Internet. (bsc)



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