Kalefeld/Bad Gandersheim. Die Gemeinde Kalefeld und die Stadt Bad Gandersheim wollen fusionieren. Die parteilosen Bürgermeister Edgar Martin und Heinz-Gerhard Ehmen stellten am Mittwoch die Ergebnisse einer Gesprächsrunde vor: Es sieht nach Hochzeit aus.
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„Ich gehe davon aus, dass es so kommt“, sagte Kalefelds Verwaltungschef Martin. Es gibt sogar schon einen möglichen Termin für das Zusammengehen: Ende Oktober 2014 enden die Amtszeiten beiden Bürgermeister und dann käme eine Fusion der beiden Verwaltungsausschüsse zum Jahreswechsel 2014/2015 infrage. „Das wäre doch ein guter Termin“, meinten die beiden Verwaltungschefs.
Im Vorfeld der ersten Gesprächsrunde hatten Spezialisten aus beiden Verwaltungen ein gemeinsames Papier erarbeitet, in dem die Rahmenbedingungen gegenüber gestellt wurden. Bereits im kommenden Monat sollen die Verwaltungsausschüsse und die Räte der beiden Kommunen übereinstimmende Beschlüsse fassen, um die Fusion voranzutreiben.
Unterschiede gibt es zwischen den beiden Kommunen bei der Höhe der Grund- und Gewerbesteuerhebesätze. Insbesondere bei der Grundsteuer B für bebaute Grundstücke liegt diese auseinander. Nach der Erhöhung um 20 Punkte wird der Hebesatz in Kalefeld ab 2013 bei 380 Prozent liegen. In Bad Gandersheim liegt dieser Satz bei 427 Prozent. 390 Prozent beträgt der Gewerbesteuerhebesatz in der Kurstadt, in Kalefeld liegt er 30 Punkte niedriger.
Bei der Gesprächsrunde in Harriehausen waren am Dienstag auch Vertreter des Landkreises und des Innenministeriums anwesend. Sie waren positiv überrascht, hieß es am Mittwoch. Bei einer Fusion mit Bad Gandersheim kann Kalefeld nun auf eine Entschuldungshilfe von knapp sechs Millionen Euro durch das Land hoffen. (bsc)



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