Northeim. 50 kleine und mittlere Unternehmen im Northeimer Kreisgebiet haben bislang vom Landkreis Northeim Zuschüsse für Betriebserweiterungen oder -modernisierungen bekommen.
Die seit Ende 2007 laufende Förderung habe dazu beigetragen, dass 70 neue Arbeitsplätze geschaffen wurden, bilanziert die Wirtschaftsförderung beim Landkreis. Das erfolgreiche Förderprogramm will der Kreis deshalb mindestens bis Ende 2013 fortsetzen.
Gespeist wird der Fördertopf zur kommunalen Investitionsförderung für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) je zur Hälfte aus Geld der Europäischen Union und aus Eigenmitteln des Landkreises, sagt Stefan Wolfgang von der Stabsstelle Wirtschaftsförderung beim Landkreis Northeim.
Wolfgang: „Jährlich haben wir 714 000 Euro zur Verfügung.“ Einen Zuschuss gibt es vor allem dann, wenn mit der Investition - sei es ein Neu- oder Umbau oder auch der Kauf von Maschinen - neue Arbeitsplätze für mindestens drei Jahre geschaffen werden. Dann können bis zu 25 Prozent der Investitionssumme bezuschusst werden.
Werden keine neuen Arbeitsplätze geschaffen, sondern nur bestehende gesichert, gibt es weniger Geld. Maximal fließen pro Unternehmen 150 000 Euro für Neu-Errichtungen und Erweiterungen und 80 000 Euro für Modernisierungen.
Das Förderprogramm komme nicht nur den bezuschussten Firmen selbst zugute, heißt es seitens der Stabsstelle Wirtschaftsförderung. Auch die Gesamtwirtschaft des Landkreises profitiere. Denn mit den 2,5 Millionen Euro an Zuschüssen, die seit Bestehen der KMU-Förderung Ende 2007 ausgegeben wurden, seien Projekte mit einem Investitionsvolumen von insgesamt 12,8 Millionen Euro gefördert und in etlichen Fällen sicher auch mit ausgelöst worden.
Die Stabsstelle Wirtschaftsförderung des Landkreises Northeim berät Firmen bei Neuanträgen, Tel. 05551/91499-12 oder -13. (goe)



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