Kreis setzt auf Radwege

Die Tourismusförderung ist der Schwerkpunkt des Regionalmanagements

Kreis setzt auf Radwege

313.06.1013.06.10|Northeim|2 Kommentare
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Northeim. Projekte mit einem Gesamtvolumen von 3,2 Millionen Euro sind seit 2008 über das Regionalmanagement des Landkreises Northeim gefördert worden. Das hat jetzt die Kreisverwaltung auf Anfrage mitgeteilt.

Der Schwerpunkt der Förderung lag im Bereich Tourismus. Nach den Worten von Landrat Michael Wickmann gilt ein besonderes Augenmerk der Verbesserung des Fahrradtourismus im Landkreis. So gehören unter anderem der Rhume-Leine-Erlebnispfad und der Radweg Offensen-Verliehausen zu den geförderten Projekten.

Und der Fremdenverkehr bleibt im Fokus. Angedacht ist nach Wickmanns Worten die Ausweisung eines Themenradwegs Fachwerk in Südniedersachsen. „Da wollen wir in Zukunft eine Menge Mittel einsetzen“, verriet der Landrat

Die Fördersummen lagen je nach Strahlkraft des Projektes zwischen zehn und 35 Prozent. Mit Strahlkraft ist gemeint, wie weit auch der übrige Landkreis von dem einzelnen Projekt profitiert.

Die Entscheidung über die Höhe der Förderung liegt bei der Lenkungsgruppe des Regionalmanagements unter dem Dachjbegriff Harzweserland. Dort sitzen Vertreter der drei Teilräume des Landkreises mit den Zentren Northeim, Einbeck und Uslar zusammen. (ows)

Hintergrund: Geld für 14 Projekte

Gefördert wurden durch das Regionalmanagement: Saline Salzderhelden (Investitionsvolumen 112 000 Euro); Mehrzweckhalle Naensen (247 000); Burg Greene (65 000 Euro); Fußgängerbrücke Kreiensen (262 000 Euro); Radweg Oldershausen-Willershausen (17 300 Euro); Brückenbau Sebexen (187 000 Euro); Wohnmobilhafen Hardegsen (149 000 Euro); Agil-Gemeinschaftshaus Gillersheim (600 000 Euro); Rhume-Leine-Erlebnispfad (365 000 Euro); Erlebnis-Kuckuckswald (9800 Euro); Keramikum Fredelsloh (288 000 Euro); Hochwasserschutz Bollensen (445 000 Euro); Weserberglandradweg (100 000 Euro); Radweg Offensen-Verliehausen (206 000 Euro); Studie Breitbandförderung (15 000 Euro). Die Förderung des Landkreises lag zwischen zehn und 35 Prozent der Investitionssumme. Das Geld stammt aus den 300 000 Euro, die er jährlich vom Land Niedersachsen für die Regionalentwicklung erhält. Der Löwenanteil der Projektförderung kommt aber mit 50 Prozent der Investitionssummen von der EU. (ows)

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