Elvese. Elveses Ortsbürgermeister Horst Fahrtmann wagte sich beim Bürgerempfang der kleinsten Ortschaft innerhalb der Gemeinde aufs sportliche Parkett. „Nörten spielt ganz klar in der ersten Liga, und nicht nur das: Wir sind dort sogar Tabellenführer!“
Mit diesem Vergleich machte der Chef des Ortsrats auf die ausgezeichnete finanzielle Situation der Gemeinde aufmerksam. Die komme nicht von ungefähr, sondern sei ein vor allem auch ein Verdienst der ehemaligen Kämmerin und jetzigen Bürgermeisterin Astrid Klinkert-Kittel.
Diese Situation versetze Nörten in die gute Lage, nicht über Fusionen mit anderen Kommunen nachdenken zu müssen. Und es habe den Vorteil, dass sinnvoll investiert werden könne. „Wir können froh sein, zu Nörten zu gehören und nicht zu Northeim, sonst hätten wir ganz andere Sorgen.“
Die Ortschaft Elvese profitiere vom Investitionsspielraum, sagte Fahrtmann im vollen Dorfgemeinschaftshaus, denn hier sei einiges geschehen und es werde auch im neuen Jahr weiter investiert.
Viel geschehen sei am Löschteich, am Grillplatz und am Ehrenmal. „Wir haben zwar keinen Kreisverkehr wie in Nörten, dafür aber den Baum des Jahres, die Elsbeere, auf unserem neuen Thieplatz“, sagte Fahrtmann den Gästen zu. Zu den Projekten im laufenden Jahr 2012 zählte er den Ausbau des Fußwegs in der Großenroder Straße (70 000 Euro), die Renovierung der Friedhofskapelle (30 000 Euro) und den Endausbau des Knuttenbergs im Baugebiet „Kirschenweg Nord“ (50 000 Euro) – alles im Zuge der auslaufenden Dorferneuerung.
Zum Glück zeichne sich jetzt auch ab, dass sich mit Blick auf bessere Internetverbindungen etwas tue. (ajo)



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