Fredelsloh. Die Wählergruppe 21 hat sich vorgenommen, ein Bürgerbegehren gegen die geplante Kreisfusion in die Wege zu leiten. Das teilte der Kreistagsabgeordnete Lothar Baumelt aus Fredelsloh mit.
Dieses Ziel habe man sich bei einem Treffen in Fredelsloh gesteckt, an dem „politisch interessierte Kräfte“ aus den Landkreisen Northeim, Osterode und Göttingen teilnahmen.
Lothar BaumeltBaumelt: „Erforderlich wurde dies, da seitens des Northeimer Landrates Wickmann und der ihn unterstützenden Kräfte Druck aufgebaut wird, noch in diesem Herbst eine politische Entscheidung über mögliche Fusionen herbeizuführen.“ Baumelt bemängelt, dass die Fusion vorangetrieben werde, ohne „auch nur ansatzweise“ die Ausgestaltung in Angriff genommen zu haben.
Die Teilnehmer des Treffens in Fredelsloh seien sich einig darüber gewesen, dass eine wie auch immer geartete Gebietsreform für Südniedersachsen allenfalls kurzfristige Effekte wie die Entschuldungshilfe erzielen könnte.
Aus diesem Grund werde man den Widerstand gegen eine „Fusion im Hau-Ruck-Verfahren“ unverzüglich organisieren, die Bürger über den Stand der Fusionsabsichten informieren und eigene Vorschläge zur Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen in Südniedersachsen erarbeiten.
Geplant sei, hierfür externe Berater zu gewinnen. Außerdem möchte die Wählergruppe Gewerkschaftler, Bürgerinitiativen, Wählerbündnisse, Verbände und Vereine für eine Mitarbeit gewinnen.
Das nächste Treffen findet am Donnerstag, 1. März, in Fredelsloh statt. Beginn ist um 19 Uhr in der alten Schule. (nik)



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