Northeim. In der Diskussion nach dem Polizeieinsatz während des NPD-Parteitages am 22. Mai meldet sich nun auch die Gewerkschaft der Polizei (GdP) zu Wort. Konkret kritisiert die GdP Äußerungen von Lothar Hanisch, Vorsitzender des DGB Südniedersachsen-Harz.
Er hatte gesagt, dass die den Polizeieinsatz am Northeimer Bahnhof verzichtbar war. Dort waren Teilnehmer aus Göttingen per Zug eingetroffen.
Die GdP hält Hanisch entgegen, dass die Gewaltbereitschaft dieser Gruppe hoch war. Dies habe man nach der Rückkehr der Gruppe in Göttingen erleben können. In dem von Harald Calsow von der GdP-Bezirksgruppe der Polizeidirektion Göttingen, Frank Grube, Vorsitzender der GdP-Kreisgruppe Northeim, und Michael Bersenkowitsch, Vorsitzender der GdP-Kreisgruppe Göttingen, unterzeichneten Schreiben, wird mit Hanisch hart ins Gericht gegangen.
Die GdP, die dem Deutschen Gewerkschaftsbund angehöre, sei eine Gewerkschaft innerhalb der Polizei. Vor diesem gewerkschaftlichen Hintergrund könne es nicht hingenommen werden, dass der DGB-Bezirksvorsitzende Hanisch ein Zugehörigkeitsgefühl zum „Schwarzen Block“ entwickelt. „Fast schien es, als ob Herr Hanisch zum Werkzeug und Sprachrohr des Schwarzen Blocks auserkoren war“, heißt es in dem Schreiben. (bsc)



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