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Prom des Jahres 2011: Einbecker KWS Saat AG gewinnt Architekturpreis über 20000 Euro

KWS Saat AG erhält die mit 20 000 Euro dotierte Auszeichnung „Prom des Jahres“

Prom des Jahres 2011: Einbecker KWS Saat AD gewinnt Architekturpreis über 20.000 Euro

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Einbeck. Die Fackel als Sinnbild für den Prom des Jahres 2011: Gleich neben dem Eingang zum Büro-Instituts-Gebäude (BIG) der Einbecker KWS Saat AG hängt die kleine Skulptur des Bildhauers Willi Gilli (Bretten bei Karlsruhe), mit der die KWS ihr neues Gebäude schmücken darf.

Preiswürdig: Für das neue Bürogebäude wurde die KWS Saat AG jetzt ausgezeichnet. Foto:  KWS Saat AG/nh

Mit dem 20 000 Euro dotierten Architekturpreis wird der niedrige Gesamtenergiebedarf, die hohe Wirtschaftlichkeit sowie die Originalität und Funktionalität des Gebäudes gewürdigt.

Prom stehe dabei nicht für „prominent“ sondern erinnert an Prometheus, den Freund und Kulturstifter der Menschheit in der griechischen Mythologie, der den Menschen das Feuer bringt, sagte Jörg Vaqué, einer der Geschäftsführer der Hannoverschen Architekten „bünemann & Collegen“, dessen Büro für die Realisierung des BIG verantwortlich zeichnet. Das Bürohaus diente zuvor als Saatgutspeicher und wurde 1948 erbaut.

Auszeichnung für energieeffizientes Bauen: Architekt Jörg Vaqué, KWS Aufsichtsratschef Dr. Andreas J. Büchting und Finanzvorstand Dr. Hagen Duenbostel (v.l.) enthüllen die Skulptur des PROM, eine stilisierte Fackel. Foto:  Niesen

Die Auswahl des vom Energiekonzern RWE und des Deutsche Verbandes für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung ausgelobten Wettbewerbs erfolgt in drei Stufen: Nach der Prüfungder Energieeffizienz-Daten werden in einer zweiten Verfahrensstufe die ökonomischen, in einer dritten die architektonischen und sozialen Kriterien bewertet.

In der Kategorie „gewerblich genutzte Immobilien“ setzte sich das Einbecker Gebäude gegen zwölf Mitbewerber durch.

Beeindruckt waren die Juroren unter anderem von dem niedrigen Primärverbrauch von 43,3 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr, der die Standards nicht nur für sanierte sondern auch für Neubauten „sehr deutlich“ unterbietet, heißt es in der Würdigung des Objekts.

Seit Anfang 2010 haben in dem Bürokomplex 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Forschung und Entwicklung der KWS Saat AG eine neue Arbeitsstätte gefunden.

„Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung. Wir wollen nicht nur funktional und werthaltig, sondern auch so umweltbewusst und ressourcenschonend wie möglich bauen“, betonte KWS-Finanzvorstand Dr. Hagen Duenbostel. (zhp)

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