Northeim. Zu einem ungewöhnlichen Einsatz musste die Northeimer Feuerwehr am Sonntagabend ausrücken. Von einem der Schwänchenteiche an der Wilhelmstraße mussten die Aktiven eine eingefrorene Ente befreien.

An Rand des kleinen Sees mündet ein Rohr in das Gewässer. Deshalb war dort ein zwei Meter langes und 30 Zentimeter breites Stück eisfrei. Die Ente badete dort. Durch den strengen Frost fror aber der Schnabel zu. Außerdem war das Gefieder völlig vereist. Deshalb konnte sie nicht mehr fliegen. Die Feuerwehr konnte der Ente helfen. Sie trieb das Tier mit Seilen in Richtung Land. Dort griffen zwei der zehn eingesetzten Feuerwehrleute beherzt zu.
Die Ente wurde von den Einsatzkräften in die Northeimer Tierklinik gebracht. „Der Ente geht es soweit gut. Sie aber einen kleinen Infekt der Atemwege und kann in einigen Tagen wieder in die Freiheit entlassen werden“, hieß es am Montag aus der Tierklinik. (bsc)



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