307.06.1007.06.10|Uslar/ Solling|
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Bodenfelde. Ein Dutzend Mannschaften gingen beim ersten Boccia-Freizeitturnier auf der Anlage der Kreis-Sparkasse in Bodenfelde an den Start. Das beste Ergebnis erzielte die Hausschlachter-Gilde des Bodenfelder Sensenclubs mit Elmar Schneider, Norbert Uhe und Klaus Freiboth. Das Trio schaffte die meisten Punkte beim mehrstündigen Wettbewerb.

Große Kugeln dicht am „Schweinchen“: Beim ersten Boccia-Turnier auf dem neuen KSN-Platz in Bodenfelde traten zwölf Mannschaften beim zeitlich begrenzten Spiel gegeneinander an. Umsäumt war der Boccia-Platz von etlichen Schaulustigen. Foto: Dumnitz
Auf den zweiten Platz kam die Schützenabteilung des Sportclubs mit Sabine und Stefan Hawelka vor dem Vorstands-Team des Sportclubs mit Roswitha und Reinhold Hennecke sowie Micha und Jan Müller-Zitzke, die als Familienteam teilnahmen. Auf den Plätzen folgten Teams des Sportclubs.
Gespielt wurde nach dem Modus mit vier Boccia-Kugeln und einem Zeitlimit von zehn Minuten. Gewonnen hat jeweils das Team, das als erstes elf Punkte schaffte. Laut dem Sportclub-Vorsitenden Klaus Glaesner war der vereinfachte Spielgedanke eine Kombination aus Boccia, Pétanque und Boule. Die Anregung für diesen Turnier-Modus hatte sich Glaesner von einem Profi aus Göttingen geholt, sagte er am Rande des Turniers am Freitagnachmittag. Glaesner zeichnete zusammen mit Roswitha Hennecke verantwortlich für das erste öffentliche Boccia-Turnier auf der KSN-Anlage. KSN-Filialleiter Walter Werner freute sich über das rege Interesse an dem Freizeit-Turnier. Durch das bunte Treiben der zwölf Mannschaften sei der Boccia-Platz gut mit Leben gefüllt worden.
Im Laufe des späten Nachmittags kamen etliche Zuschauer, um sich die Spiele der 26 Akteure anzusehen und mit ihnen zu fachsimpeln. In den Spielpausen gab es die Gelegenheit, kleine Spiele wie Mölky aus Skandinavien auszuprobieren. Nach zwölf Vorrundenspielen ging es in die Endrunde beim Bocciaspiel. Sinn des Spiels war es, mit großen Metallkugeln möglichst dicht an eine kleine Holzkugel (Schweinchen genannt) heranzurollen.
Versucht wurden dabei verschiedene Taktiken, unter anderem auch die, gegnerische Kugeln wegzukicken. Um die besten Strategien gab es allerlei Diskussionen am Spielfeldrand, so, wie man es auch aus den Ursprungsländern des Boccia-Spiels aus Südeuropa her kennt.
Bei der Siegerehrung gab es den KSN-Wanderpokal für die Gewinner und zahlreiche Sachpreise für die Platzierten. Urkunden steuerte der Sportclub für alle Teilnehmer bei. Glaesner kündigte eine zweite Auflage des Boccia-Turniers für das nächste Jahr an. (jdx) Mehr Bilder im Internet unter www.hna.de/fotos
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