Uslar. Ein rechtlicher Beistand wegen der offensichtlich anstehenden Probleme zwischen der Stadt Uslar und dem Tourismusverein Solling-Vogler-Region (SVR) im Weserbergland (Neuhaus) ist aus Sicht der Uslarer Lokalpolitiker nicht sinnvoll.
Um das Thema nach dem Bekanntwerden von unterschiedlichen Auffassungen der Verwaltung und dem aus der Ferienregion Uslarer Land (FUL) hervorgegangenen SVR ging es während der jüngsten öffentlichen Sitzung des Wirtschafts- und Entwicklungsausschusses vor 20 Zuhörern im Uslarer Rathaussaal.
Dr. Hermann Weinreis (SPD) griff das Thema auf und riet schnellstens zu Gesprächen zwischen der Stadt und dem Vorstand des SVR, um die für die Stadt äußerst wichtige touristische Arbeit auf feste Beine zu stellen.
Auch Heidemarie Steingräber (UWG) appellierte an alle Beteiligten, sich umgehend zu einem Gespräch an einen Tisch zu setzen. Edgar Leifheit (CDU) sah das ebenso und riet davon ab, teuren Rechtsbeistand zu holen.
Zum Hintergrund: Der Jahresbeitrag von über 20 000 Euro der Stadt zum SVR wurde gekürzt. Der Verein bat um Zahlung dieser einbehaltenen etwa 5000 Euro und hat ebenfalls ein Interesse an einer einvernehmlichen Lösung. Bürgermeisterin Martina Daske hatte im Vorfeld angekündigt, die Angelegenheit rechtlich klären zu lassen. (jdx)



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