Hannover. Umweltminister Stefan Birkner (FDP) ist zu Gesprächen mit Atomkraftgegnern im Wendland bereit. Zu einer Debatte anlässlich seines Besuchs am im Atommüll-Zwischenlager Gorleben sei er aber nicht eingeladen worden, sagte er in Hannover.
Ein Sprecher der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg hatte dagegen erklärt, Birkner habe die Einladung zu einer Debatte eines Bündnisses von Parteien und Umweltverbänden abgelehnt. Der Umweltminister sagte: „Sobald wie möglich werde ich gerne einer entsprechenden Einladung nachkommen und in einem vernünftigen Rahmen Gespräche vor Ort führen.“
Die Linke im Landtag wirft Birkner vor, den Kontakt zum „Wendländer Schulterschluss“ zu meiden. Darin verbünden sich auch die atomkritischen Kreistagsfraktionen SPD, FDP, Grüne, UWG und SOLI mit der Bürger-Initiative Lüchow-Dannenberg, der Bäuerlichen Notgemeinschaft und der Kirche. In Gesprächenkönnte Birkner erfahren, wie sich Menschen fühlten, die 35 Jahre vorgeführt würden“, sagte Kurt Herzog. (lni/tko)



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