028.04.1028.04.10|Niedersachsen|1 Kommentar
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Adelebsen. Sinneswandel beim Klausner-Betriebsrat: Nach dem Streit um eine verhinderte Teilnahme des SPD-Landtagsabgeordneten Ronald Schminke hat sich die Mitarbeitervertretung des vor der Schließung stehenden Sägewerks in Adelebsen (Kreis Göttingen) nun entschieden, mit dem Parlamentarier zu kooperieren.
„Wir haben beschlossen, in den nächsten Tagen das Gespräch mit Herrn Schminke zu suchen und seine Hilfe anzunehmen“, sagte der Vorsitzende des Betriebsrats, Siegfried Güldenbeck, gestern gegenüber dieser Zeitung.
Die Verhandlungen von Geschäftsführung und Betriebsrat des größten Sägewerks Niedersachsens über einen Interessenausgleich und Sozialplan für die rund 200 Mitarbeiter dauern an. „Wir sind zuversichtlich, dass wir bis Mitte nächster Woche zu Ergebnissen kommen“, sagte Güldenbeck. Im Mittelpunkt der Verhandlungen stünden Beschäftigungsangebote zu geltenden Konditionen an anderen Klausner-Standorten, die Gründung einer Transfergesellschaft ab 1. Juni 2010 und Abfindungszahlungen. (coe)
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