Hard Rock Cafe darf keine Hard-Rock-Cafe-Artikel verkaufen, urteilt Bundesgerichtshof

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    • 15.08.13
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Bundesgerichtshof entscheidet

"Hard Rock Cafe": Name ja, Verkauf nein

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Karlsruhe - Eine Kneipe aus Heidelberg beschäftigt die obersten Richter in Karlsruhe. Ihr salomonisches Urteil: Das Hard Rock Cafe darf keine Hard-Rock-T-Shirts mehr verkaufen. Aber seinen Namen darf es behalten.

© dpa

Das Hard Rock Cafe in Heidelberg gehört nicht zur Hard-Rock-Cafe-Kette.

Höchstrichterliches Urteil zum Hard Rock Cafe in Heidelberg: Die Kneipe, die nicht zu der weltweit bekannten Hard-Rock-Cafe-Kette gehört, darf keine Souvenirs mit dem runden Emblem mehr verkaufen. Die gute Nachricht für die Heidelberger ist aber, dass das 1978 gegründete Lokal seinen Namen behalten darf. Das entschied der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe am Donnerstag.

Der BGH verfügte außerdem, dass die Heidelberger Kneipe kenntlich machen muss, dass sie nicht zu der internationalen Gruppe gehört, "um Verwechslungen auszuschließen", wie es in der Entscheidung heißt. Nicht zuletzt muss sie der Kette Schadensersatz zahlen, der durch den unrechten Verkauf von Souvenirs seit 2009 entstanden ist. Wie viel das ausmacht, muss ein weiteres Verfahren klären.

Der Heidelberger Geschäftsführer wollte sich nicht zu dem Urteil äußern. Wie viel vom Umsatz die 24 unterschiedlichen Werbeartikel ausmachen, lässt sich schwer einschätzen. Die Kneipe vertreibt beispielsweise selbst kreierte T-Shirts, Uhren und Feuerzeuge - alle mit dem Hard-Rock-Cafe-Logo.

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