Massaker auf Gasfeld: Top-Terrorist Moktar Belmoktar in Mali von Soldaten getötet

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    • 03.03.13
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Nach Gasfeld-Massaker

"Der Einäugige": Top-Terrorist in Mali getötet

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Kairo - Seit dem blutigen Überfall auf ein Gasfeld in der algerischen Wüste galt er als einer der meistgesuchten Terroristen Afrikas. Nun soll Moktar Belmoktar, genannt der Einäugige, in Mali getötet worden sein.

Er wurde "der Einäugige" genannt: Moktar Belmoktar. Der Top-Terrorist soll ein einem Angriff getötet worden sein.

Soldaten des Tschad haben nach einem Bericht des Nachrichtensenders Al-Dschasira den Terrorführer Moktar Belmoktar getötet. Der Islamist sei bei einem Einsatz der tschadischen Armee im afrikanischen Krisenstaat Mali ums Leben gekommen, berichtete der arabische Sender am Samstagabend.

In der Mitteilung des Generalstab der tschadischen Streitkräfte heißt es nach Angaben des französischen Radiosenders RFI, die Soldaten des Tschad in Mali hätten die Hauptbasis der Islamisten im Gebirgsmassiv Adrar des Ifoghas zerstört. Dabei seien mehrere Terroristen, unter ihnen Moktar Belmoktar, getötet worden. Der Algerier Belmoktar wird für den Terrorangriff auf ein Gasfeld in Algerien verantwortlich gemacht.

Bei dem Geiseldrama waren Mitte Januar nach offiziellen algerischen Angaben insgesamt mindestens 55 Menschen getötet worden, darunter viele Geiseln. Mehr als 600 algerische Arbeiter und über 100 ausländische Mitarbeiter seien befreit worden. Algerische Sicherheitskräfte hatten die von einem islamistischen Terrorkommando besetzte Anlage gestürmt.

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