Pferdefleischskandal: Lidls Tortelloni stammen nicht aus Stuttgart

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    • 16.02.13
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Pferdefleischskandal

Noch mehr Firmen in Skandal verwickelt

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Neckarsulm - Europaweit arbeiten Behörden intensiv an der Aufklärung des Pferdefleisch-Skandals. Dabei tauchen immer neue Firmennamen auf. Nur langsam dringt Licht in die verschlungenen Handelswege.

© dpa

Diese Tortelloni nahm Lidl aus den Regalne.

In den europaweiten Pferdefleisch-Skandal sind mehr Firmen verwickelt als bislang bekannt. Nach und nach kommt Licht in das Netz aus Produzenten, Lieferanten und Händlern von Fertigprodukten, in denen nach ersten Erkenntnissen nicht deklariertes Pferdefleisch verarbeitet wurde. In vielen Ländern suchen Kontrolleure nach verdächtigen Lebensmitteln, die Ermittlungen gegen mutmaßliche Betrüger laufen. Politiker fordern schärfere Kontrollen und Strafen im Kampf gegen Tricksereien mit Fleisch.

Das am Freitag vom Discounter Lidl aus den Regalen entfernte Nudelgericht "Tortelloni Rindfleisch" stammt entgegen erster Angaben österreichischer Behörden nicht aus Stuttgart. In der Alpenrepublik war zuvor ein nicht deklarierter Anteil Pferdefleisch in Ware mit dieser Bezeichnung gefunden worden. Wie ein Lidl-Sprecher am Samstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa mitteilte, fertigt die Hilcona AG das Produkt in Schaan, im Fürstentum Liechtenstein. "Die Rohware dafür stammt von Vossko aus Ostbevern (Nordrhein-Westfalen) oder dem Schweizer Hersteller Suttero aus Gossau", sagte er.

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