Russland: Meteorit schlägt in Schule ein - Verletzte

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    • 16.02.13
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Jetzt beginnen die Aufräumarbeiten

1200 Verletzte nach Meteoriten-Regen

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Moskau - Erst grelle Lichtblitze, dann eine massive Druckwelle. Scheiben zerbersten, Dächer werden abgedeckt, Menschen laufen panisch ins Freie. Der Absturz eines Meteoriten hat am Uralgebirge etwa 1200 Menschen verletzt.

© dpa

Beim Einschlag eines Meteoriten am Uralgebirge sind in Russland 1200 Menschen verletzt worden.

Steinschlag aus dem All: Beim verheerenden Absturz eines Meteoriten am russischen Uralgebirge sind etwa 1200 Menschen verletzt worden, darunter mehr als 200 Kinder. Es ist damit die größte Katastrophe, die in den vergangenen Jahrhunderten von einem herabfallenden Himmelskörper verursacht wurde.

Jetzt hat das große Aufräumen begonnen. Arbeiter bemühten sich am Samstag in der Unglücksregion um Tscheljabinsk, rund 200.000 Quadratmeter zerborstener Fensterscheiben zu ersetzen. Von den rund 1200 Verletzten waren etwa 50 immer noch im Krankenhaus, aber niemand in Lebensgefahr. Regionalgouverneur Michail Jurewitsch schätzte den Schaden auf rund eine Milliarde Rubel (rund 25 Millionen Euro).

Mit einem Tempo von 20 Kilometern in der Sekunde war am Freitagmorgen der Meteorit nach Angaben russischer Astronomen auf die Erde zugerast und explodierte in 30 bis 50 Kilometern Höhe. Die ungeheure Druckwelle hatte Fenster in 4.000 Gebäuden beschädigt. Die meisten Verletzten seien von Scherben zersplitterter Scheiben getroffen worden, teilte das örtliche Gesundheitsministerium der Agentur Interfax zufolge mit. Der Meteorit war am Freitag gegen 9.23 Uhr Ortszeit (etwa 4.23 Uhr MEZ) in der etwa 1500 Kilometer östlich von Moskau gelegenen Region eingeschlagen. Die Millionenstadt Tscheljabinsk ist das Zentrum der Region, in der mindestens acht Städte betroffen waren.

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