Interview: Volkswirtschaftler Bernd Lucke über die konservative „Wahlalternative 2013“

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    • 04.10.12
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Interview: Volkswirtschaftler über die konservative „Wahlalternative 2013“

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Berlin. Aus den Reihen der CDU haben Konservative die Initiative „Wahlalternative 2013“ gegründet. Deren Sprecher Prof. Dr. Bernd Lucke erläutert im Gespräch mit unserer Zeitung, warum Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in der Euro-Krise falsch liegt.

Deutlich dagegen: „So nicht Angie!“ lehnt diese Aufschrift auf einem Schaufenster in Berlin den Euro-Kurs von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ab. Die konservative „Wahlalternative 2013“ wirft den Regierungsparteien auch vor, die Stimmung in der Bevölkerung zu verkennen. Foto:  dpa

Deutlich dagegen: „So nicht Angie!“ lehnt diese Aufschrift auf einem Schaufenster in Berlin den Euro-Kurs von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ab. Die konservative „Wahlalternative 2013“ wirft den Regierungsparteien auch vor, die Stimmung in der Bevölkerung zu verkennen. Foto:  dpa

Warum braucht die politische Landschaft Deutschlands eine weitere Gruppe?

Prof. Dr. Bernd Lucke: Die Wahlalternative 2013 ist nötig, weil die im Bundestag vertretenen Parteien in der Euro-Krise alle dieselbe Politik fahren, nämlich die Vergemeinschaftung der Staats- und Bankenschulden vorwiegend südeuropäischer Staaten. Keine Partei setzt sich dafür ein, die Prinzipien des Vertrags von Maastricht umzusetzen, also: Keine Haftung eines Mitgliedlandes für fremde Schulden.

Wie sieht Ihre Lösung aus?

Lucke: Die südeuropäischen Krisen-Länder müssen entschuldet werden, indem private Gläubiger Forderungsverzichte hinnehmen. Das heißt: Sie können nicht ihr ganzes Geld zurückbekommen. Das ist Pech, aber schließlich waren sie es ja, die dort investiert haben. Es geht ja wohl nicht, dass stets als erstes die Steuerzahler für Banken und Hedge-Fonds in die Bresche springen.

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