Superbanner

Neonazi-Trios ins Ausland an Beate Zschäpe gescheitert

Neonazi-Trio: Flucht wegen Zschäpe gescheitert

    • recommendbutton_count100
    • 0
    • 0

Berlin - Das Zwickauer Neonazi-Trio hatte einem Zeitungsbericht zufolge vor gut zehn Jahre eine Flucht nach Südafrika ins Auge gefasst.

© dpa

Beate Zschäpe

Das Vorhaben sei jedoch am Widerstand von Beate Zschäpe gescheitert, die ihre Komplizen Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos nicht habe begleiten wollen, berichtete die Zeitung “Die Welt“ (Montag) unter Berufung auf Ermittlerkreise und ein Papier der Verfassungsschutzbehörden. Zschäpe habe nach Angaben eines Ermittlers nicht aus Deutschland weggewollt.

Entsprechende Erkenntnisse finden sich laut “Welt“ auch in einer geheimen Dokumentation, in der die Verfassungsschutzämter von Bund und Ländern ihr Wissen über die Terrorzelle zusammengetragen hätten. Das 24-seitige Papier enthalte die Aussage eines V-Manns aus der rechten Szene, der im April 2001 über Unterbringungsmöglichkeiten in Südafrika berichtet habe. “Während Böhnhardt und Mundlos mit dem Ziel einverstanden seien und dies auch als Daueraufenthaltsort anstrebten, beabsichtige Zschäpe, die nicht ins Ausland wolle, sich nach der Abreise der beiden den Behörden zu stellen“, zitiert die Zeitung aus der ihr vorliegenden Dokumentation.

Die rechte Terrorzelle - Chronologie der Ereignisse in Bildern

zurück

vor

Wie “Die Welt“ weiter schreibt, sind Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe offenbar zu keinem Zeitpunkt ins Ausland gegangen, um sich der Verfolgung zu entziehen. Längere Aufenthalte in Bulgarien, Tschechien, Ungarn oder Belgien, über die immer wieder spekuliert wurde, hielten die Ermittler inzwischen für nahezu ausgeschlossen, heißt es. Die Ermittler gehen dem Bericht zufolge davon aus, dass die Rechtsextremisten von 1998 bis 2011 ununterbrochen über Wohnungen in Sachsen verfügten.

dpa

zurück zur Übersicht: Politik

Kommentare

Politik aktuell

Schlägerei bei Debatte im ukrainischen Parlament

Schlägerei bei Debatte im ukrainischen Parlament

Kiew - Prügelei im Parlament: Mit ihren Fäusten haben ukrainische Abgeordnete eine Diskussion über die Stärkung von Minderheitensprachen fortgesetzt. Der Grund: Julia Timoschenko.Mehr...

Abfindung für Soldaten großzügiger als geplant

Abfindung für Soldaten großzügiger als geplant

Berlin - Bei der Bundeswehrreform fällt der “goldene Handschlag“ für Berufssoldaten und Beamte großzügiger aus als bisher geplant. Wie viel die Soldaten bekommen sollen.Mehr...

Meist gelesen

  • Heute
  • Letzte 7 Tage
  • Themen

Kasseler Familie an Pranger gestellt: Empörung über Internet-Kampagne

Kassel. Die Internet-Aktion www.25 000-Euro.de, mit der das Berliner Zentrum für Politische Schönheit (ZPS) die umstrittene Auslieferung deutscher Panzer des Rüstungskonzerns Krauss-Maffei Wegmann (KMW) nach Saudi-Arabien stoppen will, schlägt hohe Wellen.Mehr...

Kopfgeld

Waffenlieferung von Krauss-Maffei: Kasseler Familie an Pranger gestellt

Kassel/Berlin. Eine äußerst provokante Aktion im Internet und ein Plakat in Berlin haben nicht nur in Kassel große Bestürzung ausgelöst. Ein „Zentrum für politische Schönheit“ (ZPS), hinter dem unter anderen Berliner Künstler stecken, hat die Seite „25000-euro.de“ ins Internet gestellt.Mehr...

Artikel lizenziert durch © hna
Weitere Lizenzierungen exklusiv über http://www.hna.de

Neues Passwort zusenden

Bitte geben Sie ihre E-Mail Adresse an, wir senden Ihnen ein neues Passwort zu.

Bitte warten

Es wird etwas gemacht.

  • recommendbutton_count100
Schließen

Druckvorschau

Artikel:

Schließen

Artikel Empfehlen

Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!

Fehleranzeige ausblenden

Es sind Fehler aufgetreten!

  • Fehlertext

Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.

Fehleranzeige ausblenden

Schwere Fehler sind aufgetreten!

  • Fehlertext

Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.

  • Fehlertext

Achtung!

  • Fehlertext

Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.

SkyScraper