Osnabrück - Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin hat die Energiepolitik der “Atomnation Frankreich“ scharf kritisiert. Das Nachbarland habe trotz seiner 55 Reaktoren bei der derzeitigen Kältewelle Engpässe.
Das sagte Trittin der “Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Samstagausgabe). In der Folge lohnten sich auch noch “alte CO2-Schleudern“, weil die Franzosen massenhaft Strom zum Heizen nutzten. “Das ist so ziemlich die dümmste Variante“, sagte der Grünen-Politiker.
Trittin sieht keine Gefahr von Stromknappheit in Deutschland. “Da wollen auf Kernkraft fixierte Unternehmen nur Ängste schüren“, sagte er. In Wahrheit sei Deutschland nach wie vor Stromexporteur, vor allem nach Frankreich. Sogar in diesen Tagen strengen Frostes sei ein Exportüberschuss von 1.200 Megawatt verzeichnet worden. Deutschland habe mit der von Rot-Grün seit 2000 eingeleiteten Energiewende die Weichen richtig gestellt.
dapd



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