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Parlament für Verkauf – Kommission wird gebildet

Alle wollen den neuen Jugendraum

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Kirchberg. Die Arbeit des Jugendclubs im Niedensteiner Stadtteil Kirchberg wird überall und von allen außerordentlich geschätzt. Er soll daher auf jeden Fall erhalten bleiben. Da waren sich die Niedensteiner Stadtverordneten am Donnerstag einig.

Die vielen Zuhörer im Kirchberger Gemeinschaftshaus, darunter zahlreiche Jugendliche, werden es mit Genugtuung vernommen haben. Trotzdem bedauern es die meisten, dass die Jugendräume in der Bergstraße, die der Club seit über 35 Jahren nutzt, verkauft werden sollen.

Dem Verkauf an die Firma Orendt stimmte das Parlament nach ausführlicher Debatte letztlich zu, bei einer Gegenstimme und zwei Enthaltungen. Nur Erich Sommer (FWG) vertrat die Meinung, dass man genügend Zeit habe und jetzt noch nicht verkaufen müsse.

Die SPD werde dem Verkauf zustimmen, wenn auch mit Bauchschmerzen, sagte Dr. Markus Klein. Man gebe jedoch die Zusage, so schnell wie möglich neue Räume für den Jugendclub in Kirchberg zu finden, gemeinsam mit den Jugendlichen.

Auch die Grünen hätten den Verkauf gerne erst beschlossen, wenn es eine Alternative gegeben hätte, sagte Jörg Warlich. Doch der Investor habe Pläne, die das nicht zuließen.

Für die CDU-Fraktion betonte Frank Metzler, dass ein Ersatz gesucht werden müsse und zwar auf jeden Fall in Kirchberg und nicht in einem anderen Ort. Das forderte auch Heike Eubel (FWG).

Einstimmig beschlossen die Stadtverordneten die Bildung einer Kommission, die neue Jugendräume als Ersatz für den Jugendclub suchen soll. Spätestens bis November 2012 soll diese Kommission dem Parlament einen Vorschlag präsentieren. (ula)

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