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Rale Oberpichler gab gestern Konzert in Homberger Hermann-Schafft-Schule

Musik wie im Märchen

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Homberg. Sie ist vielen Menschen als Stimme der Vogelmama in Rolf Zuckowskis Vogelhochzeit bekannt. Mit eigenen Liedern zu bekannten Märchenklassikern der Brüder Grimm war die Hamburger Sängerin Rale Oberpichler gestern in der Homberger Hermann-Schafft-Schule zu Gast.

Lustig und spannend: Rale Oberpichler hinten, Mitte sang und erzählte mit ihren Musikern Michael Gundlach und Hiromi Hayashi-Gal sowie den Chorkindern vorn, von links Mirjam Gerecht, Carla Sachse, Alva Gerigk und Leonie Seifert von magischen Märchenwelten. Foto:  Ehl-von Unwerth

Lustig und spannend: Rale Oberpichler hinten, Mitte sang und erzählte mit ihren Musikern Michael Gundlach und Hiromi Hayashi-Gal sowie den Chorkindern vorn, von links Mirjam Gerecht, Carla Sachse, Alva Gerigk und Leonie Seifert von magischen Märchenwelten. Foto:  Ehl-von Unwerth

Organisiert und gesponsert vom Homberger Kulturring, war das Schulkonzert eine Station ihrer „Elfen und Feen“-Tournee. Mit lustigen und beschaulichen Liedern eroberte sie mit ihren Musikern sowie Chorkindern die Herzen der hör- und sehbehinderten Homberger Schüler im Sturm.

Dazu trug bei, dass die Pennäler hautnah ins Geschehen integriert wurden. Auf de Grundlage ließen sie sich darauf ein, gemeinsam mit Rale Oberpichler und viel Fantasie magische Welten und geheimnisvolle Wesen zu entdecken.

Währenddessen übertrug die Sängerin mit spielerischer Leichtigkeit manch märchenhaften Inhalt in die Alltagswelt. Wie Hänsel und Gretel mit Mut und Ideen Probleme zu lösen, gehörte dazu ebenso der Neid von Schneewittchens Stiefmutter. Neidisch zu sein, verursache ungute Gefühle und bereite Tränen, Bauchschmerzen und Herzstiche.

Daher lasse man diese Eigenschaft am besten schnell hinter sich, so die Botschaft voller Augenzwinkern und pädagogischem Feingefühl.

Dass es „zu Hause am schönsten“ sei, das konnten die Bremer Stadtmusikanten nicht bestätigen, wohl aber die von Schneewittchen verwöhnten sieben Zwerge – einer davon aus dem Publikum. Deren lauthals geschmetterter Zwergenruf „Hey Ho“ hallte am Ende voller Begeisterung hundertfach aus der Aula zurück.

Von Sigrid Ehl von Unwerth

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