1412.03.1012.03.10|Fritzlar-Homberg|3 Kommentare
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Fritzlar. Mit einem Fall von Tierquälerei beschäftigt sich die Fritzlarer Polizei. Eine Katze war in der Ederau in ein Fangeisen geraten. Bundeswehrsoldaten hatte das Tier bei ihrem Frühsport am Freitag gegen 8.30 Uhr entdeckt.

Tierquälerei: Bauhofmitarbeiter befreiten Katze aus Fangeisen
In ihrer Not suchte die verletzte Katze mit dem Fangeisen Schutz unter einem Vorbau des Badgebäudes. Mit Schaufeln wurde Erdreich abgetragen, um an das verängstigte Tier heranzukommen.
Nach über einer Stunde gelang es Fritz Scherp vom Bauhof, die Katze herauszuholen und von dem Fangeisen zu befreien. Tierarzt Christian Schwering untersuchte und röntgte die Katze. Festgestellt wurde eine schwere Quetschung an der Pfote.
Bei dem verletzten Tier handelt es sich um einen unkastrierten, grau getigerten Kater von ungefähr eineinhalb Jahren. Sollte der Besitzer seine Katze erkennen, kann er sich in der Tierarztpraxis melden (Tel. 0 56 22 / 79 94 040). Andernfalls wird sie in ein Tierheim gegeben.
Die Polizei hat eine blutige Spur entdeckt, die in die Weinbergsiedlung führt. Sie ermittelt wegen schwerer Tierquälerei und bittet um Hinweise. (zzp)
Polizei Fritzlar: Tel. 0 56 22/ 99 66 0.
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