Spangenberg. Nordhessische Schulschach-Rallye - unter diesem Motto fand in der Burgsitzschule in Spangenberg am Samstag ein großes Schachturnier statt.
„Wie im Motorsport werden Rallye-Punkte vergeben“, erläutert Karl-Heinz Schnegelsberg vom Schach-Bezirk Nordhessen, der mit Norbert Niemeyer, Erhard Hübenthal und Tanja Range das Spangenberger Turnier leitete.
66 junge Gehirnjogger traten am Samstag an. Unter ihnen Niklas Linge (14) aus Spangenberg. Er macht schon sechs Jahre in der sehr aktiven Schach-Arbeitsgemeinschaft (AG) der Burgsitzschule mit und hat fünf Mitspieler geworben. „Papa hat es mir beigebracht“, verrät er. Und: „Schach fördert mein Denkvermögen.“ Jede Partie sei anders, und man wisse vorher nie, wie sie ausgeht. Deshalb sei Schach so interessant, sagt Niklas.
Für Jungen und Mädchen aus Nordhessen und der Region Hannoversch Münden, die ihr Gehirn fit machen wollen, wird das Schachspiel immer beliebter. 270 Kinder und Jugendliche zählt der Schach-Bezirk Nordhessen mit seinen derzeit 32 Vereinen. „Tendenz steigend“, sagte Karl-Heinz Schnegelsberg, Beisitzer der Bezirks-Schachjugend. Bei der Schulschach-Rallye, die es seit sechs Jahren gibt, tickte unbarmherzig die Schachuhr. Die Teilnehmer hatten pro Runde nur 20 Minuten Bedenkzeit. Zwei bis drei Züge muss man immer vorausdenken. Schließlich kann sich beim letzten Zug noch alles verändern. Nichts geändert hat sich an der finanziellen Förderung der Schulschach-AG. „Der Rotary-Club Rotenburg-Melsungen unterstützt uns jedes Jahr mit 2500 Euro“, freut sich Gero Geyer. Der Spangenberger spielt im Schach-Club Körle: „Wir sind der Patenverein des Schulturniers und Mitbegründer der Schulschach-AG.“
Es war die dritte von insgesamt sechs Veranstaltungen. Weitere folgen am 28. April in Bad Arolsen-Helsen, am 12. Mai in Homberg-Wernswig und am 2. Juni in der Reform-Schule in Kassel. Kontakt: Reinhard Neubauer, Tel. 05663/486, E-Mail: Reinhard.Neubauer@t-online.de
Von Manfred Schaake



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