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Neukirchen: Ärger um Parkplätze für Rewe-Markt

Wo neue Stellplätze in der Neukirchener Innenstadt entstehen sollen, ist noch unklar

Neukirchen: Ärger um Parkplätze für Rewe-Markt

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Neukirchen. Im Juni bereits soll der neue, auf 2000 Quadratmeter vergrößerte Rewe-Markt in Neukirchen eröffnet werden. Ungeklärt ist allerdings noch die Parkplatzsituation in der Innenstadt rund um den Neubau. Dafür, so beschloss die Stadtverordnetenversammlung in ihrer jüngsten Sitzung im Rathaus, soll nun ein grundlegendes Konzept erarbeitet werden.

Bauarbeiten: Gebuddelt wird derzeit fleißig auf dem Gelände des alten und neuen Rewe-Marktes am Rathaus. Unklar ist noch die weitere Parkplatzsituation. Archivfoto: Quehl

Abgelehnt wurde damit ein Beschlussvorschlag des Magistrates, nachdem ein rund 1800 Quadratmeter großes Grundstück der Eigentümer Papst/Unger für 30 000 Euro angekauft werden sollte. „Wir können nicht erst ein Grundstück kaufen, ohne zu wissen, was damit genau passieren soll“, kritisierte etwa Holger Arndt (Bündnis 90/Die Grünen). Der Empfehlung des FDP-Sprechers Helmut Reich, das Grundstück sofort zu kaufen, weil es stadtnah und günstig sei, folgten die Parlamentarier damit nicht.

Grundstück wurde verkauft

Ein anderes, kostengünstiges Areal – ein 790 Quadratmeter großes Grundstück in direkter Nachbarschaft zum Rathaus – war für Reich Anlass zur Kritik an Bürgermeister und Magistrat. Denn das Grundstück der Familie Zimmermann, für das die Stadt im Dezember 60 000 Euro geboten hatte, war zwischenzeitlich für einen etwas höheren Preis verkauft worden.

Um die günstig gelegene Fläche zu sichern, hätte die Stadt frühzeitig mit den Eigentümern sprechen müssen, sagte Reich. Denn bereits im September habe die endgültige Planung für den neuen Rewe-Markt festgestanden. Ab diesem Zeitpunkt hätten die Eigentümer zumindest kontaktiert werden müssen. Dass dann ein halbes Jahr vergangen sei, ohne dass Magistrat und Bürgermeister etwas getan hätten, „hätte nicht passieren dürfen“, kritisierte der FDP-Sprecher.

Der Eigentümer selbst hatte in einem Schreiben an den Magistrat betont, er wäre an einem Ankauf durch die Stadt selbstverständlich interessiert gewesen, über eine lange Zeit sei ihm jedoch keine Planungssicherheit gegeben worden. Parlamentsvorsteher Willi Berg wiederum betonte, dass in Absprache mit der Feuerwehr Parkplätze am Stützpunkt in der Hauptschwendarer Straße keine Flächen zur Verfügung stünden, die zu öffentlichen Parkplätzen umgebaut werden könnten.

Feuerwehr-Areal ist tabu

Das für zusätzliche Parkflächen geplante Gelände unterhalb des Feuerwehrhauses etwa sei wichtig als Übungs- und Lagerfläche im Einsatzfall, hatte Stadtbrandinspektor Torsten Hertel betont.

Aus Verärgerung über entsprechende Pläne des Stadtparlamentes vom Dezember hatten der Vorsitzende der Feuerwehr Neukirchen und sein Stellvertreter, Klaus Hünerkopf und Reinhard Götz, vor wenigen Tagen ihre Ämter niedergelegt.

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