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Ostergrund-Schüler lernten, wie wichtig Toleranz ist

Gegen Rassismus

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Treysa. Zu ihrem Projekttag „Schule ohne Rassismus-Schule mit Courage“ haben die Schüler der Klassen 5 bis 10 der Treysaer Schule im Ostergrund klar Stellung bezogen gegen Rassismus und sich für Zivilcourage eingesetzt. Damit haben sich die Schüler einen weiteren Teil für den Respekt- und Toleranzpass erworben.

Lernten, wie Gewalt entsteht: (von links) Mohammad Hamoud , Daniele Lach , Steven Iannetti , Annika Wiegand und Aylin Nauß. Fotos: privat

Lernten, wie Gewalt entsteht: (von links) Mohammad Hamoud , Daniele Lach , Steven Iannetti , Annika Wiegand und Aylin Nauß. Fotos: privat

In den Jahrgangsstufen 7 bis 8 sammelten die Schüler nach einem Vortrag von Markus Brettschneider von der Kriminalpolizei Rassismus-Fälle aus dem Alltag und erarbeiteten gewaltfreie Maßnahmen. Und in verschiedenen Rollenspielen versuchte der Jugendkoordinator verschiedene Konfliktsituationen darzustellen. Die Klassen 9 bis 10 informierten sich über das Thema Rechtsextremismus. „Dabei waren sie sehr interessiert an aktuellen Ereignissen, aber auch an Symbolen und Codes, die in der rechtsextremen Szene von Bedeutung sind“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Der Film Die Welle zeigte den Schülern auf eindrucksvolle Weise, dass es schnell Parallelen zu rechtsextremen Jugendorganisationen geben kann.

Zahlreiche Natinalitäten

An der Schule im Ostergrund werden Kinder zahlreicher Nationalitäten unterrichtet. Ein solcher Projekttag bietet die Möglichkeit, den eigenen Horizont zu erweitern, heißt es weiter.

Und zum Begreifen des scheinbar Fremden als Bereicherung gehöre das Ausräumen von Vorurteilen sowie die Förderung von tolerantem und couragiertem Verhalten. Mitorganisiert hatten die Mitglieder der Schülervertretung den Aktionstag. Die Schüler der SV waren für den reibungslosen Ablauf des Tages zuständig. (jkö)

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