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Schwalmstadt. Die Treysaer Diakonieeinrichtung Hephata arbeitet ein heikles Kapitel ihrer Vergangenheit auf: Sadismus, körperliche, seelische und auch sexuelle Gewalt an ehemaligen Heimkindern.

© HNA
Diakonieeinrichtung Hephata
15 ehemalige Heimkinder haben jetzt teilweise schwere Vorwürfe gegen die Heimerziehung in Hephata erhoben. „Was geschehen ist, ist absolut unerträglich“, sagte Peter Göbel-Braun. Strafe und Gewalt beherrschten der Erziehung. Betroffene haben dem Hephata-Direktor erzählt, was Alltag war in der damaligen Heimerziehung: Schläge und Einsperren. Sechs der 15 ehemaligen Heimkinder berichten gar von massiver körperlicher, aber auch sexueller Gewalt.
Hephata bitte nun alle „die als Kinder und Jugendliche damals in Hephata Leid an Leib und Seele erfahren haben, um Entschuldigung“, sagte Hephata-Direktorin Barbara Eschen.
Von Sylke Grede
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