Schwalmstadt. Größere Schäden als der Sturm Xynthia hat das jüngste Unwetter im südlichen Schwalm-Eder-Kreis angerichtet. Das sagte Forstamtsleiter Karl-Gerhard Nassauer (Jesberg) am Montag gegenüber der HNA.
Nassauer warnt dringend davor, die Wälder in den Revieren Schwalmstadt, Treisbach (Gilserberg) und Jesberg zu betreten. "Wir können die Verkehrssicherheit nicht gewährleisten", sagte Nassauer. Die Aufarbeitung der Schäden erfordere noch viel Zeit. Der Forstamtsleiter geht davon aus, dass es sich bei dem Unwetter in der Nacht zu Freitag, dem 11. Juni, im Bereich Schwalmstadt/Gilserberg um einen Sommertornado handelte. Darunter versteht man einen Luftwirbel mit annähernd senkrechter Drehachse.
Die Innenstadt von Treysa war in jener Nacht aufgrund umgestürzter Bäume aus keiner Fahrtrichtung zu erreichen, in Florshain wurden Dächer teilweise abgedeckt. Viele Bäume in freien Lagen aber auch im innerörtlichen Bereich sowie in den Wäldern wurden abgeknickt oder entwurzelt. Alle 13 Feuerwehren Schwalmstadts waren zehn und mehr Stunden im Einsatz. Laut Stadtbrandinspektor Thomas Thiel war es eine Premiere, dass alle Ortsteilwehren zugleich ativ waren. Schadensschätzungen liegen noch nicht vor. (aqu)



Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!
Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.
Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.
Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.