Schwalmstadt - Zur Bürgermeisterwahl in Schwalmstadt am Sonntag, 13. Mai, will der 44-jährige Stefan Pinhard antreten.
Er wurde nach eigenen Angaben in den Jahren 1987, nach dem Abitur am Schwalmgymnasium, bis 1990 in der Schwalmstädter Stadtverwaltung zum Verwaltungsfachangestellten ausgebildet.
In einer Pressemitteilung schreibt Pinhard weiter, er überlege, nach 22 Jahren nach Schwalmstadt zurückzukehren. Um als parteiloser Bürgermeisterkandidat kandidieren zu können, will er in den nächsten Wochen die vorgeschriebenen 74 Unterstützungsunterschriften von wahlberechtigten Schwalmstädtern zusammentragen. Die Frist für eine Bewerbung endet am Donnerstag, 8. März, 18 Uhr.
Laut Pressemitteilung wechselte Pinhard nach seiner Ausbildung zur Bundesfinanzverwaltung. Dort sei er nach Abschluss seines Studiums als Diplom-Finanzwirt (FH) von 1993 bis 1997 beim Bundesvermögensamt in Frankfurt/Main für die Verwaltung und Vermarktung ehemaliger Liegenschaften der amerikanischen Streitkräfte tätig gewesen, außerdem in der Bundesvermögensabteilung der Oberfinanzdirektion Frankfurt/Main für das allgemeine bundeseigene Grundvermögen in den Landkreisen Schwalm-Eder, Waldeck-Frankenberg, Werra-Meißner sowie Hersfeld-Rotenburg.
1997 sei er in die Privatwirtschaft zu dem nach der Deutschen Bahn AG zweitgrößten Verkehrsunternehmen gewechselt. Seit 2005 arbeitet Pinhard als Immobiliensachverständiger und als Berater für Verkehrsunternehmen. Er ist verheiratet und hat einen Sohn.
„Als parteiloser Einzelbewerber gehe ich als Kandidat ins Rennen, der keine parteipolitischen Interessen vertreten muss“, schreibt Pinhard. Für die Stadt sei es von großem Vorteil, „wenn Entscheidungen durch einen neutralen Bürgermeister verhandelt und begleitet werden“. ( aqu)



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