Bettenhausen. Autos, die auf dem Gehweg parken, bringen die Anwohner der Heiligenröder Straße auf die Palme. Seit der Inbetriebnahme der Schrankenanlage auf dem Parkplatz des Best Western Grand City Hotels Mitte Januar, parken mehr Autos auf der Straße, da das Öffnen der Schranke Geld kostet.
Mehrere Anwohner waren zur jüngsten Sitzung des Ortsbeirats gekommen, um die Situation vor ihrer Haustür zu schildern.
Auch Christian Radau, Direktor im Best Western City Grand Hotel, hat sich den Fragen der Anwohner gestellt. „Die wollen alle die fünf Euro Parkgebühr sparen, deswegen ist auf der Heiligenröder Straße alles voll geparkt“, sagte ein Anwohner. Bis zu 30 Autos stehen an manchen Tagen teilweise auf dem Gehweg bis zum Uschlager Weg, in der vergangenen Woche war es sogar ein Reisebus. Besonders Rollstuhlfahrer und Mütter mit Kinderwagen kommen an den Autos nicht mehr vorbei und müssten auf die Fahrbahn ausweichen. Problematisch werde es ebenso, wenn zwei Autos sich begegnen. Und auch für Feuerwehrfahrzeuge sei kein Durchkommen mehr. Da aber auf der Heiligenröder Straße keine Parkverbotsschilder stehen, dürfen die Gäste dort parken.
„Das kann ich ihnen nicht verbieten“, sagte Radau. Der Hoteldirektor begründete die Anbringung der Schranke mit höherer Sicherheit für die Gäste - in der Vergangenheit sei in die parkenden Autos vermehrt eingebrochen wurden. Außerdem gibt es auch einen wirtschaftlichen Grund: Das Hotel möchte mit seinem Parkplatz Geld verdienen, dessen Nutzung für die Hotelgäste teilweise kostenpflichtig ist.
Die Situation auf der Heiligenröder Straße werde nochmals verschärft, seitdem der Taxistand verlegt wurde. Die Taxen parken jetzt auch auf der Heiligenröder Straße vor dem Hotel und nicht mehr an der Heiligenröder Straße/ Ecke Speeler Weg.
Ortsvorsteher Enrico Schäfer (SPD) möchte den Streit zwischen dem Hotel und den Anwohnern entschärfen und forderte eine Rückverlegung des Taxistands an die Ecke Speeler Weg, Schilder, die das Parken an der Heiligenröder Straße einschränken, damit der sich begegnende Verkehr ausweichen kann.
Mit den Vorschlägen vom Ortsbeirat zeigten sich die beiden Parteien einverstanden, schließlich möchten weder die Anwohner noch Christian Radau einen Nachbarschaftsstreit. (pmn)
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(18.9)%1. Weiterhin über die Wegmannstraße
(67.2)%2. Über die Waldecker Straße und Am Ziegenberg
(13.9)%3. In einer kombinierten Lösung über beide Straßen



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