Kassel. Am Samstag, zwischen 22 und 23 Uhr protestierten auch in Kassel 100 Menschen am IC-Bahnhof Wilhelmshöhe gegen die Atommüll-Transporte. Es war eine spontane Protestkundgebung gegen den Castor-Transport, ausgehend von Teilnehmern an den Protesten im Wendland.
Mit drei Bussen, organisiert von der Kasseler Linken, waren am Samstagmorgen 150 Menschen aus Kassel und Umgebung zur Teilnahme an der zentralen Kundgebung im Wendland gestartet. Einige Protestler blieben vor Ort, ein Großteil fuhr am Abend wieder Richtung Kassel.
Unterwegs habe man erfahren, dass sich der Castor in Hessen befinde, weshalb man spontan eine Protekundgebung vor dem IC-Bahnhof beschloss, sagte Marjana Schott, nordhessische Landtagsabgeordnete der Linken. Sie saß mit im Bus.
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Über Handys und Internet habe man die Kasseler Freunde von dem Vorhaben informiert. „Als wir gegen 22 Uhr in Kassel ankamen, waren bereits mehrere Dutzend Demonstranten da“, sagt Schott. Immer mehr seien hinzu gekommen. Im Laufe der Nacht seien es hundert gewesen, sagt Schott. Flotte Unterstützung bekam die spontane Demo von der Band Pech und Schwafel.
Die Bundespolizei hatte ab 21.15 Uhr den gesamten IC-Bahnhof abgesperrt und ließ nur noch Menschen mit einer gültigen Fahrkarte hinein, sagt Polizeisprecher Reza Ahmari. Die Seiteneingänge waren geschlossen, wer in den Bahnhof hinein wollte, musste den Haupteingang benutzen und sich von der Polizei kontrollieren lassen. „Alles verlief friedlich“, sagt Ahmari. Um 23 Uhr löste sich die Protestdemo auf. Der Castor sei dann am Sonntag um 6.33 Uhr durch Kassel gefahren. (chr)
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(18.9)%1. Weiterhin über die Wegmannstraße
(67.2)%2. Über die Waldecker Straße und Am Ziegenberg
(13.9)%3. In einer kombinierten Lösung über beide Straßen



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