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Kassel. Sein Supergehör wollte ein Musiklehrer in der ZDF-Show „Deutschlands Superhirn 2011“ unter Beweis stellen. Doch wie jetzt herauskam, benutzte er dabei einen Trick, bei dem das für die Show engagierte Jugendsinfonieorchester (JSO) Kassel im Wortsinn mitspielte.

© ZDF
Deutschlands Superhirn 2011: Gerhard Wolters wollte sein Supergehör unter Beweis stellen. Doch er benutzte einen Trick, bei dem das für die Show engagierte Jugendsinfonieorchester (JSO) Kassel im Wortsinn mitspielte.
Der Vorfall erinnert an die Täuschung bei der Buntstift-Wette in „Wetten, dass ...“ 1988, über die die Fernsehzuschauer heftig diskutierten. Während es in der Ende Dezember ausgestrahlten Sendung so dargestellt wurde, als könne Gehard Wolters allein am Klang des Orchesters erkennen, welche Musiker gerade nicht mitspielen, lag der Clou in den Noten. Das Orchester spielte beim zweiten Mal, als vier zufällig ausgewählte Musiker aussetzen mussten, nicht dieselben Noten wie im ersten Durchgang. Das fand ein ein Musikstudent heraus.
Der Schweizer Musiklehrer sagte gegenüber der HNA, die Schlussfolgerung, dass er absichtlich betrügen wollte, sei falsch. Über die von ihm benutzte Methode habe Transparenz geherrscht. Das bestätigt das ZDF auf Anfrage. Trotz des „akustischen Systems“, das Wolters zur Hilfe genommen habe, handele es sich um eine tolle Leistung. Viele Zuschauer fühlen sich dennoch getäuscht - das zeigen zahlreiche Internet-Kommentare.
Von Katja Rudolph

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