Harleshausen. Pochende Geräusche hörte Gerhard Simon am Sonntagabend aus seinem Heizungskeller. Als er nachsah, entdeckte er in einer dunklen Ecke eine Eule. Eher ungeübt im Umgang mit Tieren rief er lieber den erfahrenen Jagdaufseher Frank Becker zur Hilfe, statt selbst Hand anzulegen.
Der rückte gleich mit Kescher und Netz an. Sein Plan: Zunächst den Kauz mit dem Netz zum Fensterschacht drängen, um ihn dann mit dem Kescher ins Freie schieben zu können.
Becker ging äußerst ruhig vor. „Sonst kann es passieren, dass die Eule in ihrer Panik durch den Raum flattert“, sagte der Fachmann. Dennoch: Trotz des aufgespannten Netzes entkam der Kauz und flog quer durch den Kellerraum.
Becker reagierte blitzschnell, engte die Eule ein und brachte die Aktion zu einem glücklichen Ende: Der Kauz flog durch das Kellerfenster zurück in die Freiheit.
Gerhard Simon zeigte sich sichtlich erleichtert. „Endlich ist das arme Ding wieder frei“, sagte er zufrieden.
Von Daniel Göbel
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(18.9)%1. Weiterhin über die Wegmannstraße
(67.1)%2. Über die Waldecker Straße und Am Ziegenberg
(14.0)%3. In einer kombinierten Lösung über beide Straßen



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