Lohfelden. Die IG Metall Nordhessen möchte mit einer Lohnforderung von 6,5 Prozent in die kommende Tarifrunde gehen. Das ergab ein Stimmungsbild, das die Metallgewerkschaft bei ihrer tarifpolitischen Konferenz in Lohfelden einholte.
Hinzu kommt die Forderung nach der unbefristeten Übernahme aller Ausgebildeten – sie soll künftig tarifvertraglich festgeschrieben werden. Außerdem wollen die Gewerkschafter erreichen, dass Leiharbeit in der Metall- und Elektroindustrie besser bezahlt wird und dass die Betriebsräte Mitspracherechte beim Einsatz von Zeitarbeitnehmern bekommen.
Als Redner machte sich der Bereichsleiter der Abteilung Tarifpolitik beim Vorstand der IG Metall, Kay Ohl, für die tarifvertragliche Festschreibung der unbefristeten Übernahme stark. „Alle Welt diskutiert über einen künftigen Fachkräftemangel, deshalb ist jetzt der richtige Zeitpunkt, die Übernahme in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis zum Regelfall zu machen“, sagte Ohl.
Nach Berechnungen der IG Metall müsste die Lohnerhöhung 3,8 Prozent betragen, wenn sie die erhöhte Produktivität und die Preissteigerungen für Verbraucher in den Jahren 2011 und 2012 ausgleichen soll.
Zusätzlich zu dem Ausgleich von 3,8 Prozent wolle die IG Metall eine Umverteilung zugunsten der Arbeitnehmer erreichen. (hog)
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(18.9)%1. Weiterhin über die Wegmannstraße
(67.1)%2. Über die Waldecker Straße und Am Ziegenberg
(14.0)%3. In einer kombinierten Lösung über beide Straßen



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