Hann. Münden. Der Umweltausschuss des Mündener Stadtrates spricht sich gegen die von der Firma K+S Kali GmbH beantragte Salzpipeline von Neuhof-Ellers nach Philippsthal aus. Das Gremium empfahl dem Verwaltungsausschuss der Stadt einstimmig, auch so zu beschließen.
Die Verwaltung solle aufgefordert werden, gemeinsam mit anderen Werra- und Weseranrainergemeinden alles zu tun, dass die Einleitung von Salzabwässern aus der Kali-Produktion verringert und die Vorgaben der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie eingehalten wird. Ob sich die Stadt Hann. Münden einer möglichen Klage gegen die Pipeline anschließt, solle zu einem späteren Zeitpunkt entschieden werden, entschied der Umweltausschuss.
Bis 30. September 2010 hat die Stadt Hann. Münden ebenso wie andere Anrainergemeinden an Werra und Weser Zeit, um zum Antrag des Düngemittelherstellers Stellung zu nehmen. K+S will, wie berichtet, von Neuhof nach Philippsthal eine 62 Kilometer lange Leitung bauen, um in die Werra bei Philippsthal salzhaltige Abwässer einzuleiten. Im Auftrag der Anrainergemeinden von Werra und Weser, zu denen auch Hann. Münden gehört, erarbeitet der Kölner Jurist Prof. Breuer Stellungnahmen, um im Genehmigungsverfahren stichhaltige Argumente gegen die Salzpipeline zu liefern. (kri)
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(18.9)%1. Weiterhin über die Wegmannstraße
(67.1)%2. Über die Waldecker Straße und Am Ziegenberg
(14.0)%3. In einer kombinierten Lösung über beide Straßen



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