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25 Quadratmeter für Hartz-IV-Empfänger

Wohnkosten: Sparidee aus Berlin löst Kritik aus

25 Quadratmeter für Hartz-IV-Empfänger

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Kassel. Die Sparideen der Expertengruppe im Bundesarbeitsministerium für die Wohnkosten von Hartz-IV-Empfängern sorgen bei den Verantwortlichen in Stadt und Kreis Kassel für Kopfschütteln.

In einem Arbeitspapier regen die Experten an, den Wohnungsanspruch für Alleinstehende auf 25 Quadratmeter Wohnfläche zu beschränken. Dadurch könnten die Mietkosten verringert werden. Derzeit gilt in Hessen als Richtlinie eine Wohnungsgröße von 45 Quadratmetern für einen Alleinstehenden, 60 Quadratmeter für zwei Personen und jeweils zwölf Quadratmeter zusätzlich für jede weitere Person. „Es gibt keine Wohnungen mit 25 Quadratmetern“, sagt im Kasseler Rathaus Detlev Ruchhöft, Leiter des städtischen Sozialamtes und verantwortlich für die Arbeitsförderung. Der Sparvorschlag sei auch deshalb ein „Unding“, weil er der Rechtssprechung des Bundessozialgerichts widerspreche.

Auch Landkreis-Pressesprecher Harald Kühlborn hält die Idee in der Praxis für nicht umsetzbar: „Wir haben schon bei 45 Quadratmetern Probleme, Wohnungen zu finden.“ Daniela Voigt, Sprecherin der Arbeitsförderung im Landkreis Kassel, glaubt nicht daran, dass die Sparideen realisiert werden. „Was da in Berlin diskutiert wird, ist ein Entwurfspapier, mehr nicht.“ Ob das dann tatsächlich auch umgesetzt werde, sei absolut fraglich. (ach / tom)

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