102.02.10|KasselFacebook
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Kassel/ Baunatal / Kaufungen / Fuldatal. Viel dürfte am Freitag nicht gehen in und um Kassel. Wenn Ver.di so viele Beschäftigte des öffentlichen Dienstes zum Warnstreik bewegt wie geplant, wird es zu Einschränkungen kommen. Betroffene Einrichtungen arbeiten eifrig an Notdienstplänen.
Obwohl Städtische Werke und Stadtreiniger bestreikt werden sollen, dürfe es in bestimmten Bereichen keine Einschränkungen geben. Die Gas-
„Keine Einschränkungen“ erwartet die Kasseler Sparkasse. Alle Filialen würden am Freitag für Kunden geöffnet, sagte Sprecher Michael Krath.
Stadt und Landkreis Kassel
Gestern ging die Stadt Kassel davon aus, dass keine Dienststelle geschlossen werden müsse. Einschränkungen seien allerdings nicht auszuschließen, sagte Sprecher Sascha Stiebing. Unklar war gestern noch, welche Kindertagesstätten von dem Warnstreik betroffen sein werden. Das Jugendamt arbeite aber intensiv an einer Lösung, damit Kinder am Freitagmorgen „ortsnah betreut werden“, sagte Stiebing. „Die Eltern werden auf jeden Fall rechtzeitig informiert.“
Auf einen Notdienst möglichst ähnlich einer Wochenend-
Der Landkreis Kassel erwarte keine gravierenden Auswirkungen, sagt Sprecher Harald Kühlborn. „Wir gehen davon aus, dass man es nicht wirklich merken wird.“ Ein Notdienst sei nicht geplant. Der Freitag sei nicht publikumsstark. Die zahlreichen Teilzeitkräfte in der Verwaltung hätten am Freitag in der Regel ohnehin frei. „Wir fangen das mit vorhandenen Mitarbeitern auf“, sagte Kühlborn. Viele Mitarbeiter seien zudem nicht in der Gewerkschaft organisiert.
Baunatal
Alle Einrichtungen in Baunatal könnten von den Warnstreiks am Freitag betroffen sein, sagte der Pressesprecher im Baunataler Rathaus, Roger Lutzi. Das gelte unter anderem für den Räum-
Kaufungen
Im Rathaus in Kaufungen waren gestern noch keine Einzelheiten bekannt. „Dass die Beschäftigten streiken, ist opportun“, sagte Bürgermeister Peter Klein. Falls notwendig, werde man in Kitas einen Notdienst einrichten. Darin habe man seit dem Kita-
Fuldatal
Für den Betrieb ihrer fünf Kindergärten mit zusammen 450 Kindern hat die Gemeinde Fuldatal einen Notfallplan in der Schublade. Laut Bürgermeisterin Anne Werderich wird dann in den zwei größten Einrichtungen in Simmershausen und Ihringshausen mit je 100 Kindern eine Notbesetzung eingerichtet. Die dörfliche Struktur tue ein Übriges, dass Kinder im Streikfall auch einmal bei Oma und Opa unterschlüpfen könnten. (clm/hog/swe/dot)