Kassel / Baunatal. Mit einem Strafbefehl wurde jetzt das Verfahren gegen einen Mann eingestellt, der in Baunatal einem Rentnerehepaar ein überteuertes und offenbar wirkungsloses Präparat gegen Altersbeschwerden verkauft haben soll. Dem 44-Jährigen aus Oldenburg waren Betrug und strafbare Werbung vorgeworfen worden.
Das Mittel sei bei einer Werbeverkaufsveranstaltung in einem Baunataler Hotel angepriesen worden, berichtete der Sprecher der Kasseler Staatsanwaltschaft Hans-Manfred Jung auf Anfrage. Das Publikum sei im Rahmen einer Bustour, einer Art Kaffeefahrt, nach Baunatal gelangt.
Vor rund 40 Tour-Teilnehmern soll der Oldenburger behauptet haben, das angebliche Gesundheitsprodukt habe lindernde oder gar heilende Wirkung auf sämtliche Altersleiden. Ein Seniorenpaar aus Thüringen habe daraufhin zwei „Kurpackungen“ des Präparats für insgesamt rund 2400 Euro erstanden, so Jung. Der 80-jährige Mann habe später Anzeige erstattet. Nach den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft war das Mittel weitgehend wert- und wirkungslos.
Eigentlich hatte das Kasseler Amtsgericht jetzt öffentlich über den Fall verhandeln sollen. Denn einen Strafbefehl über 45 Tagessätze wollte der Oldenburger zunächst nicht akzeptieren. Anfang der Woche habe der Mann aber seine Rechtsmittel zurückgezogen, sagte Amtsgerichtssprecher Reinhold Kilbinger. Der Strafbefehl ist damit rechtskräftig. (kaj)
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(18.8)%1. Weiterhin über die Wegmannstraße
(67.2)%2. Über die Waldecker Straße und Am Ziegenberg
(14.0)%3. In einer kombinierten Lösung über beide Straßen



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