Während des Schüleraustausches zwischen dem Collège aus Saint-Gilles-Croix-de-Vie und der Albert-Schweitzer-Schule Kassel (unterstützt durch das DFJW, das Deutsch-Französische Jugendwerk) wurden viele Befragungen durchgeführt, die den Schülern zeigten, dass sich die Einwohner Kassels intensiver mit ökologischen Fragen beschäftigen als die meisten Franzosen.
Die Schüler stellten fest, dass es in Kassel viele Organisationen und Vereine gibt, die sich für den Schutz der Umwelt einsetzen; „Greenpeace“ und „Robin Wood“ sind die international bekanntesten). Alle diese Organisationen (neben den genannten gehören dazu der ADFC „Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club“, der BUND „Bund Umwelt und Naturschutz Deutschland“, der VCD „Verkehrsclub Deutschland“, die DGS/ ASK „Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie“, der „Weltladen“ und der Verein „Frauen nach Tschernobyl“) haben ihren Sitz im UmweltHaus in der Wilhelmstraße in Kassel. Martin Mützel, Landesgeschäftsführer des VCD, informierte die französischen und deutschen Schülerinnen und Schüler ausführlich über verschiedene Gefahren, die unserer Umwelt drohen. Anhand von wissenschaftlichen Diagrammen bewies er den Zuhörern, in welchem Maße die Durchschnittstemperaturen gestiegen sind, dass längere Trockenperioden und ein Anstieg des Meeresspiegels die gefährlichen Folgen sind und inwiefern die Umweltverschmutzung zugenommen hat.
Weitere Probleme seien die zunehmende Flächenversiegelung (pro Tag ein Quadratkilometer mehr), das Verschwinden von seltenen Tier- und Pflanzenarten, die schädlichen Emissionen von Flugzeugen und die Zunahme von Algenbildung aufgrund der Verwendung von Pestiziden. Auch wenn der Staat, nach Martin Mützel, die erneuerbaren Energien nicht genug fördert, so machen sie immerhin einen Anteil von 16 % aus. Angesichts der Tatsache, dass das Ziel der Regierung bei 20 % liegt, ist das schon ein recht hoher Wert. Der Anteil von Bio-Sprit (überwiegend aus Raps gewonnen) macht 5 % aus. Im täglichen Leben liegt es an jedem einzelnen, sich um den Umweltschutz zu bemühen. Für Entfernungen bis zu 5 Kilometer sollte man das Fahrrad benutzen, man sollte saisonale Produkte aus der Region vorziehen und weniger Fleisch, stattdessen mehr Gemüse essen. Mit einfachen Aktionen, z.B. indem man beim Einkaufen auf Plastiktüten verzichtet und dafür seinen Einkaufskorb benutzt, kann jeder einzelne viel zum Umweltschutz beitragen. Die Schüler waren überzeugt, dass sie - mit etwas gutem Willen - viel zum Schutz unserer Umwelt beitragen können.
Simon ZÜLLICH, Marvin SCHULZE, Paolo MORIT, William GUYON, Hélène YAMBA
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(18.9)%1. Weiterhin über die Wegmannstraße
(67.5)%2. Über die Waldecker Straße und Am Ziegenberg
(13.6)%3. In einer kombinierten Lösung über beide Straßen



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