Kassel. Ein Würfel aus Glas, Naturstein und Holz - so sieht der preisgekrönte Entwurf des Kasseler Architekten Tore Pape für das Grimm-Museum auf dem Weinberg aus.
Die Stadt hatte einen kostspieligen und aufwendigen Architektenwettbewerb ausgelobt, um die beste Lösung für den Neubau zu finden.
Der Siegerentwurf hat sich unter 14 Arbeiten durchgesetzt und soll auch gebaut werden. Bis zur endgültigen Entscheidung muss aber noch eine Hürde genommen werden: Beim anstehenden Vergabeverfahren konkurrieren die drei Preisträger erneut miteinander. Dabei geht es auch um Kosten. Die Entscheidung soll in vier Wochen fallen.
Das Grimm-Museum wird neben dem Museum für Sepulkralkultur entstehen und soll 2014 fertig sein. Die Baukosten sind mit 18,2 Millionen Euro kalkuliert. Das Land stellt für den Neubau sechs Mio. Euro aus dem europäischen Strukturfonds Efre zur Verfügung. Deswegen ist Eile geboten. Die Förderung läuft nur bis 2013, der Neubau muss bis 2015 abgerechnet sein. Weitere zwei Mio. Euro erhält die Stadt aus Wiesbaden im Zusammenhang mit der Ausrichtung des Hessentags. 600 000 Euro sollen vom Bund kommen, 250.000 Euro will der Landkreis zuschießen. 9,4 Mio. Euro trägt die Stadt.
Welcher Entwurf gefällt Ihnen am besten?
Bislang haben Experten über die Arbeiten aus dem Architektenwettbewerb entschieden. Uns interessiert auch Ihre Meinung, liebe Leser: Welcher der drei preisgekrönten Entwürfe sollte Ihrer Meinung nach gebaut werden?
Sie rechnet mit 100.000 Besuchern im Jahr. Im Palais Bellevue, das bis zur Fertigstellung des Neubaus Grimm-Museum bleibt, sind es bislang 25.000 bis 30.000 jährlich. Die getrennten Standorte für Grimm- und Tapeten-Museum auf dem Weinberg hatte das Potsdamer Architekturbüro Kühn-von Kaehne und Lang als die beste von vier Varianten empfohlen.
Die Entscheidung war unter städtebaulichen, baurechtlichen, historischen, landschafts- und denkmalpflegerischen Aspekten getroffen worden. Der Fürstengarten zwischen Landesmuseum und Weinbergstraße soll frei bleiben, von dort aber eine Verbindung zum Henschelgarten geschaffen werden. Dies wird Aufgabe einer gemeinsamen Freiraumplanung für die Neubauten sein.
Von Ellen Schwaab
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(18.9)%1. Weiterhin über die Wegmannstraße
(67.5)%2. Über die Waldecker Straße und Am Ziegenberg
(13.6)%3. In einer kombinierten Lösung über beide Straßen



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