710.09.1010.09.10|Kassel|2 Kommentare
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Kassel. VW-Transporter von der Modellreihe T 4 sind zunehmend gefragt bei Autodieben. Seit April hat das Polizeipräsidium Nordhessen schon 16 versuchte und geglückte Diebstähle registriert. Die Ermittler vermuten organisierte Banden als Täter.

Der jüngste Fall habe sich in der Nacht zum Donnerstag im Kasseler Stadtteil Niederzwehren ereignet, teilte Polizeisprecher Torsten Werner mit. Am Mittwochabend habe der Eigentümer den VW-Bus gegen 22 Uhr verschlossen am Rand der Straße Krappgarten vor seinem Haus abgestellt. Am frühen Morgen gegen 3 Uhr habe der Mann festgestellt, dass der Wagen nicht mehr da war.
Auch dieser Fall werde zu einer Serie gezählt, die offenbar am 1. April ihren Anfang nahm, sagte Werner. Seitdem seien 16 Fälle registriert worden. Auch in benachbarten Regionen habe es schon meherere solcher Autodiebstähle gegeben.
Seit April seien den unbekannten Tätern sieben Diebstähle geglückt. Neunmal sei es bei einem Versuch geblieben.
Zehn dieser Taten hätten sich im Stadtgebiet Kassels ereignet. In sechs Fällen habe der Tatort in den Gemeinden Espenau, Grebenstein, Immenhausen, Kaufungen, Lohfelden und Vellmar gelegen. In 15 der insgesamt 16 registrierten Diebstähle sei ein VW vom Modell T 4 das Objekt der Begierde gewesen.
Produziert worden seien Fahrzeuge dieses Typ in den Jahren von 1990 bis 2003 produziert. Erstmals zugelassen worden seien diese 15 Fahrzuge zwischen 1997 und 2003. In einem Fall hatten es die Autodiebe auf das Nachfolgemodell T 5 abgesehen. Dieser habe einen Wert von mehr als 60 000 Euro gehabt. Die übrigen Fahrzeuge hätten immer noch Werte von etwa 10 000 Euro gehabt.
(clm) Hinweise: Polizeipräsidium Nordhessen, Tel. 05 61 / 91 00.

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