Hessisch Lichtenau. Mit rund 100 Einwohnern aus dem Werra-Meißner-Kreis geht es in zwei Bussen am Mittwoch nach Osten.
Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig ist Ziel einer Abordnung, zu der auch sechs Bürgermeister aus dem Werra-Meißner-Kreis und den Nachbarkreisen gehören werden. Mit von der Partie ist der Hessisch Lichtenauer Bürgermeister Jürgen Herwig (SPD). Mit der Aktion möchte man deutlich machen, dass die Menschen in der Region die Autobahn 44 wollen. Das Interesse von Einwohnern an der Fahrt war laut Herwig riesig, man hätte noch mehr mitnehmen können. Dies lasse aber auch die Räumlichkeit für die Sitzung in Leipzig nicht zu. Die Reiseteilnehmer zahlen übrigens einen Kostenbeitrag.
Das höchste Bundesgericht in Verwaltungssachen soll über die Klage des Bundes für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) gegen das Land Hessen gegen den Abschnitt Hessisch-Lichtenau-Ost-Waldkappel-Hasselbach entscheiden. Ziel des Verfahrens ist, zu überprüfen, ob die Planung dem geltenden Naturschutzrecht und insbesondere der Europäischen Naturschutzrichtlinie FFH (Flora, Fauna, Habitat) entspricht. Die Verhandlung beginnt am Mittwoch um 10 Uhr. Falls erforderlich, wird sie am Donnerstag fortgesetzt. (wke)



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