Bad Sooden-Allendorf. Der hessische Innenminister und CDU-Landesvorsitzende Volker Bouffier hat dazu aufgerufen, die Erinnerung an den Arbeiteraufstand im Juni 1953 in Ostberlin und vielen DDR-Städten aufrecht zu erhalten.
Der 17. Juni dürfe nicht in Vergessenheit geraten, sagte der designierte hessische Ministerpräsident am Sonntagnachmittag bei einer Gedenkveranstaltung im Grenzmuseum Schifflersgrund bei Bad Sooden-Allendorf Bouffier verurteilte die DDR als Unrechtsstaat und menschenverachtendes System, in dem selbst ein offenes Wort gefährlich werden konnte: "Die Stasi als Schild und Schwert der Partei war allgegenwärtig."
Auf Dauer, dies habe die friedliche Revolution im Herbst 1989 gezeigt, könne man den Freiheitswille eines Volkes nicht unterdrücken. Dies hätten zuvor auch Bewegungen in Ungarn 1956 und der Tschechoslowakei 1968 deutlich gemacht.
Bouffier und der Kasseler Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke würdigten die vorbildlich Arbeit des Grenzmuseums und sagten die weitere finanzielle Unterstützung des Landes Hessen zu. Das Geld sei hier auch im Sinne der Bildungsarbeit gut angelegt, betonte der RP. (wke)



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