Witzenhausen. „Diese Stadt ist ein inspirierender, energiereicher Ort. Beim Studium hier bekommt man eine ausgezeichnete Grundlagenausbildung, genießt man viele Freiheiten und bekommt enorm viel Unterstützung“, lobte Urban Lempp. Dafür erntete er von den zahlreichen Anwesenden im Zeichensaal der Witzenhäuser Uni viel zustimmenden Applaus.
Lempp ist einer von 73 Absolventen, die am Donnerstagabend im feierlichen Rahmen ihre Urkunde für ein erfolgreich abgeschlossenes Diplom-, Master- oder Bachelorstudium in Empfang nahmen. Und Lempp ist obendrein einer von vier Studierenden, die als jeweils Beste ihrer Studienrichtung mit einem Preis geehrt wurden (siehe Hintergrund).
„Das ist eine ansehnliche Zahl an Personen, die diese wichtige Phase der Ausbildung erfolgreich hinter sich gebracht haben“, betonte Professorin Ute Knierim, Dekanin des Fachbereichs Ökologische Agrarwissenschaften der Universität Kassel in Witzenhausen. Da so viele nun „raus gehen in die Welt“, sei dies auch ein etwas trauriger Anlass für sie und ihre Mitarbeiter. „Aber ich hoffe, dass Sie alle in der Lage sind, das hier Gelernte und Erarbeitete positiv für sich zu verwerten und im weiteren Leben Erfolg haben werden.“
Bürgermeisterin Angela Fischer gab den scheidenden Studenten eine Bitte mit auf den Weg. „Ich würde mir wünschen, dass Sie alle den Gedanken mitnehmen: Ach, es war doch schön in Witzenhausen.“ Fischer, die einst selbst ein Agraringenieur-Studium in der Kirschenstadt absolvierte, nannte die Ausbildung hier „wertvoll und breit gefächert“.
Wie wichtig die ausländischen Studenten für ihre Stadt seien, habe auch der Magistrat längst erkannt. „Deshalb werden Hinweisschilder künftig mehrsprachig sein“, versprach die Rathaus-Chefin. Für den neuen Lebensabschnitt der Absolventen hatte sie dann noch eine alte Weisheit parat: „Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne.“ (per)



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