Witzenhausen. Einen neuen Anlauf, damit das seit nunmehr sechs Jahren geschlossene Hallenbad in Witzenhausen doch saniert wird, unternimmt jetzt der Kreisverband der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW).
Der Stillstand, der mit den hohen Kosten sowohl für eine Sanierung als auch einen Neubau begründet ist, führt in den Augen des GEW-Kreisvorstands Witzenhausen dazu, dass Schüler und Kinder "keinen angemessenen und kontinuierlichen Schwimmunterricht mehr haben". Denn die Zeit vor und nach den Sommerferien sei für Schwimmenlernen und das Trainieren nicht ausreichend.
Deshalb appellieren die GEW-Sprecher an die Entscheidungsträger in Witzenhausen, eine Sanierung des Hallenbads erneut zu überdenken und dann auch zu realisieren. Dabei soll ein Sport- und ein Kinderbecken hergerichtet werden.
Um ihrem Wunsch Nachdruck zu verleihen, rufen die Gewerkschafter zu einer Unterschriftenaktion auf.
Die Ortsgruppe der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) Witzenhausen hat bei ihrer Jahreshauptversammlung wieder bedauert, dass die Verantwortlichen der Stadt dem Thema kaum noch Beachtung schenkten. Die DLRG wünschte sich eine Sanierung des Hallenbades im Bestand und verweist auf das Vorbild Hessisch Lichtenau. (sff)
Mehr zu diesem Thema in der Mittwochsausgabe der HNA Witzenhäuser Allgemeine.



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