Werra-Meißner. Zusammenstöße zwischen Tieren und Autos - das gab es laut dem aktuellen Polizeibericht seit Dienstag im Werra-Meißner-Kreis häufiger. Die Zusammenstöße gingen aber oft glimpflich aus.
Mit einem Hirsch kollidierte der Wagen einer 53-jährigen Witzenhäuserin zwischen Dohrenbach und Roßbach. Das Tier wurde über die Motorhaube geschleudert. Es flüchtete danach in den Wald. Sachschaden: 2500 Euro. Auf der Bundesstraße 249 lief ein Reh im Bereich Wanfried vor das Auto eines 64-Jährigen aus der Gemeinde Meinhard. 1000 Euro Schaden waren die Folge.
Ein Schaf wurde zwischen Hedemünden und Ziegenhagen vom Auto einer 24-Jährigen Witzenhäuserin erfasst. Das Tier rutschte nach Polizeiangaben mit seiner dicken Wollen über die Windschutzscheibe, fiel auf die Straße und lief dann zurück auf die Weide. Schaden: 300 Euro.
Jeweils ein Reh wurde bei Unfällen zwischen Röhrda und Grandenborn sowie zwischen Wendershausen und Witzenhausen von Autos erfasst. Sie liefen nach Angaben der Polizei davon.
Weniger Glück hatte ein Reh, dass zwischen Witzenhausen und Hundelshausen gleich mit zwei Autos zusammenstieß. Es verendete an der Unfallstelle. Das gleiche Schicksal ereilte einen Dachs, der auf der Meißnerstraße in Frankenhain vom Auto eines 46-Jährigen Berkatalers erfasst wurde. (fsz)



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