Frankfurt/Main - Die Kursverluste an den Kapitalmärkten im Sommer 2011 haben am Geldvermögen der Deutschen genagt. Dabei waren die Deutschen vor Kurzem noch reicher denn je.
Erstmals seit mehr als zwei Jahren verloren die Privathaushalte im dritten Quartal 2011 wieder Geld: Ihr Vermögen aus Bargeld, Bankeinlagen oder Sparbriefen sank von Juli bis September gegenüber dem Vorquartal vor allem wegen des Absturzes an den Börsen um 63 Milliarden Euro auf 4 663 Milliarden Euro, wie die Deutsche Bundesbank am Dienstag in Frankfurt mitteilte. Zuvor war es Ende Juni auf ein Allzeithoch geklettert. Im Vergleich zum dritten Quartal 2010 blieb aber ein Plus von 2,1 Prozent.
Ohne den negativen Effekt an den Kapitalmärkten stieg das Geldvermögen der Privathaushalte im dritten Vierteljahr 2011 zwar um gut 31 Milliarden Euro. Auch dieser Zuwachs fiel nach den Angaben aber deutlich geringer als in den Quartalen zuvor.
dpa



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