Bonn - Erhöhung des Spitzensteuersatzes? Kein Problem. Dieser Ansicht ist Post-Vorstandschef und Millionen-Verdiener Frank Appel. Allerdings fordert er eine sinnvolle Ausgabe der Mehreinnahmen.
Post-Vorstandschef und Millionen-Verdiener Frank Appel ist angesichts der Schulden- und Euro-Krise bereit, selbst mehr Steuern und auch eine Vermögensabgabe zu zahlen. Reichere mit hohen Einkommen und Vermögen müssten stärker an der Haushaltssanierung beteiligt werden, forderte Appel in einem Gastbeitrag für das „Manager-Magazin“. Ein Scheitern der Währungsunion müsse auf jeden Fall verhindert werden.
Er selbst sei bereit, einen „um einige Prozentpunkte höheren Spitzensteuersatz oder eine maßvolle Vermögensabgabe“ zu zahlen, wenn sichergestellt sei, dass die daraus resultierenden Staatseinnahmen für den Schuldenabbau genutzt würden.
Der Chef des Bonner Dax-Konzerns gehört zu den Topverdienern unter den deutschen Managern. Im Jahr 2010 betrugen seine Einkünfte rund drei Millionen Euro.
dpa



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