Kassel. Die Kasseler Bank hat das Geschäftsjahr 2011 mit einem Bilanzgewinn von drei Millionen Euro abgeschlossen. Das genossenschaftliche Geldhaus mit 46 Standorten und rund 460 Mitarbeitern in der Region hatte zwar im vergangenen Jahr bei Krediten eine kleinere Gewinnspanne als 2010.
Dafür baute es das Volumen der Darlehen kräftig aus.Dabei kam der Bank die anspringende Konjunktur zur Hilfe: Mittelständischen Unternehmen wurden 2011 Darlehen in Höhe von 100 Millionen Euro neu zugesagt, 30 Prozent mehr als 2010. Eine große Rolle hätten dabei Ausrüstungsinvestitionen und Erweiterungsvorhaben der Unternehmen gespielt, sagte der Vorstandsvorsitzende der Kasseler Bank, Martin Schmitt, am Mittwoch bei Vorlage der Zahlen. Auch das Baugeschäft zog an: Die Kreditzusagen legten um vier Prozent auf 70 Millionen Euro zu.
Die Bilanzsumme der Bank wuchs leicht von 1,81 Milliarden auf 1,87 Milliarden Euro. Die Kundeneinlagen blieben mit 1,55 Milliarden Euro auf dem Vorjahresniveau. 2012 soll das Ergebnis fast an den Vorjahreswert heranreichen. Den rund 37 000 Mitgliedern der Bank soll auf der Vertreterversammlung am 23. Mai eine Dividende von vier Prozent auf ihre Anteile vorgeschlagen werden, (wll)



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