iPhone 6-Vorstellung am 9. September

Mobiles Zahlen auch mit der iWatch möglich?

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Die Vorstellung des neuen iPhone 6 am 9. September gilt als sicher. Kommt auch die iWatch?

Cupertino - Kommenden Dienstag hat das Warten ein Ende. Apple lädt zur Vorstellung neuer Produkte ein. Experten rechnen fest mit der Präsentation des iPhone 6. Die Erwartungen sind hoch.

Apple-Fans erwarten sehnsüchtig den kommenden Dienstag. Dann hat der US-Technologiekonzern zu der Vorstellung neuer Produkte ins kalifornische Cupertino geladen. Wie immer zelebriert das Unternehmen im Vorfeld seine Verschwiegenheit, auf der Terminankündigung heißt es lediglich: "Wünschten, wir könnten mehr sagen". Doch Experten von Blogs und Technikmagazinen rechnen fest mit der Präsentation des iPhone 6, möglicherweise kommt auch eine Smartwatch. Nach zuletzt eher mittelmäßigen Kritiken ist der Druck auf Apple groß, wieder einen technologischen Sprung nach vorne zu machen.

Zumindest der Ort der Präsentation schürt große Erwartungen. Die Veranstaltung findet im Flint Center for the Performing Arts statt, in dem der im Oktober 2011 verstorbene Apple-Mitgründer Steve Jobs vor 30 Jahren den ersten Macintosh-Computer vorgestellt hatte. Das Kulturzentrum in der Nähe des Konzernsitzes in Cupertino zeichnet sich auch dadurch aus, dass hier mehr Menschen Platz finden können als bei früheren Apple-Events.

Bei aller Symbolik interessieren sich Branchenkenner und Anhänger von Geräten mit dem Apfel-Logo aber vor allem dafür, was die Neuheiten leisten können. Und hier brodelt insbesondere die Gerüchteküche zum iPhone 6. Nachdem die im vergangenen Herbst einführten Versionen 5S und 5C eher eine Aufrüstung des Vorgängermodells waren, dürfte nun eine echte neue Generation auf den Markt kommen. Dabei schließt sich Apple offenbar dem Trend zu immer größeren Displays an.

Verlässliche Lieferanten von Tech-News wie "re/code" und "CNET" berichteten, dass zwei iPhone-Varianten mit Bildschirmdiagonalen von 4,7 und 5,5 Zoll gebaut würden. Das Display des Vorgängermodells hatte eine Größe von vier Zoll. Geplant sei zudem ein neues Design: Das Gerät soll sich mit abgerundeten Ecken am iPad orientieren und dünner ausfallen. Die Smartphones dürften mit dem frisch entwickelten Betriebssystem iOS 8 laufen.

Zuletzt gab es auch Berichte über ein eigenes Bezahlsystem für das iPhone. Dazu soll Apple sich mit großen Kreditkartenanbietern zusammengetan haben, wie die Finanznachrichtenagentur Bloomberg meldete. Nutzer könnten mit dem Fingerabdrucksensor ihres iPhones Zahlungen bestätigen, hieß es. Möglich mache das mobile Bezahlen der sogenannte NFC-Nahfunk, eine Technik zum kontaktlosen Austausch von Finanzdaten.

Auch die iWatch werde wohl mit dieser Bezahlfunktion ausgestattet sein, schrieb das "Wall Street Journal". Insgesamt sickerten allerdings nur wenige Details zu der Computer-Armbanduhr durch, an der Apple seit geraumer Zeit tüftelt. Das am Handgelenk getragene Gerät soll ebenfalls mit iOS 8 laufen und über eine Drahtlosverbindung an das iPhone angedockt sein. Ein zentraler Aspekt dürften Gesundheits- und Fitnessanwendungen sein, die beispielsweise Aktivität, Schlaf und Puls der Nutzer messen können.

Branchenkenner rechnen damit, dass das iPhone 6 noch im September in die Regale kommt. Damit könnten die Geräte im lukrativen Weihnachtsgeschäft für kräftigen Umsatz sorgen. Dagegen wird die iWatch wahrscheinlich erst im kommenden Jahr erhältlich sein, wie das "Wall Street Journal" und andere Medien berichteten. Bei der Vorstellung einer intelligenten Uhr hinkt Apple der Konkurrenz hinterher. Der südkoreanische Samsung-Konzern etwa startete seine Smartwatch-Reihe vor einem Jahr, vergangenen Monat wurde das neueste Modell vorgestellt.

Sowohl Technikfans als auch Investoren erwarten von Apple-Chef Tim Cook dringend eine neue Revolution. Die letzten wirklich bahnbrechenden Produkte des Konzerns stammen mit dem ersten iPhone und dem Ursprungs-iPad noch aus den Jahren 2007 beziehungsweise 2010 - und damit aus der Ära von Steve Jobs.

AFP

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